

Am langen Christi Himmelfahrt-Wochenende 14. - 17. Mai 2026 fuhren wir nach Bergedorf und genossen die Gastfreundschaft beim Ruder-Club Bergedorf e.V..
Wir machten uns in zwei Gruppen auf den Weg. Eine Gruppe mit vier Paddler/innen startete schon am Dienstag abends in Bielenberg an der Unterelbe und paddelte mit der letzten Flut bis zur Elbinsel Pagensand. Am Mittwoch ging es dann morgens mit der Flut weiter die Elbe aufwärts bis nach Blankenese zum Bootshaus des Rings der Einzelpaddler e.V. und am Donnerstag dann weiter die Elbe aufwärts, durch den Waltershofer Hafen, Rugenberger Schleuse und Ellerholz-Schleuse in den Reiherstieg. Am nördlichen Ausgang des Reiherstiegs gegenüber der Elbphilharmonie kreuzten wir die Norderelbe in den Zollkanal.
Die zweite Grupppe startete mit vier Paddler/innen am Donnerstag an der Alster, querte die Binnen- und die Außenalster und paddelte durch die Rathaus- und die Schaartorschleuse in den Zollkanal. In der Wartezeit auf die erste Gruppe wurde noch die Speicherstadt erkundet.
Nach dem Treffen im Zollkanal ging es gemeinsam weiter bis in die Norderelbe und die Dove Elbe, durch die Tatenberger Schleuse und bis nach Bergedorf zum Bootshaus des Ruder-Clubs Bergedorf e.V..
Zwei weitere Paddler/innen kamen nachmittags mit dem PKW nach Bergedorf, um an den folgenden Tagen mit zu paddeln.
Wir paddelten Kajaktourtouren auf der Dove Elbe, der Gose Elbe und dem Neuengammer Durchstich. Zum Abschluss unternahmen wir noch eine Rundtour auf den Bille-Gewässern rund um die Billerhuder Insel mit Start und Ziel beim Biller Wassersport Schwalbe Hamburg von 1928 e.V..
An der Gose Elbe gehörte ein Besuch bei Paddel Meier dazu, bei dem wir uns an eine gemeinsame Ardèche-Tour und den legendären Mohrrüben-Ferrari erinnerten.
Es war eine erlebnisreiche Kajaktour. Das Wetter war besser als angekündigt. Wir hatten viel Sonne und nur sehr wenig Regen. Es war aber noch recht kalt, so dass wir uns freuten, die Abende gemütlich im Bootshaus des Ruder-Clubs Bergedorf e.V. verbringen zu können.
Bei der Fahrt durch den Hamburger Hafen gibt es viel Schiffsverkehr. Wellen von mehreren Schiffen überlagern sich und zusätzlich werden die Wellen von den Spundwänden und Kaimauern reflektiert. Sie kommen aus allen Richtungen und können hoch werden. Die Unterelbe mit der Seeschifffahrt, starker Tidenströmung, Wind und Wellen ist ein anspruchsvolles Gewässer. Die Tour ist nicht für Anfänger/innen geeignet!