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ITZEHOER WASSER-WANDERER e.V.

Informationen zum Corona-Virus im Kanusport

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Informationen zum Corona-Virus

Corona-Virus [CDC / Alissa Eckert, MS, Dan Higgins, MAMS]Hier informieren wir über alle Themen, die unseren Ka­nu­ver­ein in der Corona-Krise beschäftigen. Wir muss­ten zu Beginn der Saison im Frühjahr 2020 mit erheblichen Ein­schrän­kun­gen leben, die unser aktives Vereinsleben und unseren geliebten Sport eine Zeit lang zum Still­stand brachten.

Wir sind in Schleswig-Holstein zuhause und hier geht es um die Maßnahmen im "Land zwischen den Meeren". In anderen Bun­des­län­dern gelten andere Ver­ord­nun­gen.

Es sind schwere Zeiten. Statt sich über die Einschränkungen zu beklagen, sollten wir das Ziel der Maßnahmen nicht aus dem Auge verlieren. Es galt, die Ausbreitung der Infektionen mit dem Corona-Virus so effektiv wie mög­lich einzudämmen. Dazu sollten alle nicht notwendigen Sozialkontakte ver­mie­den werden. Gemeinsam Sport treiben oder das Zusammentreffen auf dem Vereinsgelände waren im Sinne des Infektionsschutzes leider ver­meid­bare Sozialkontakte.

Die Landesregierung Schleswig-Holstein beschloss eine Landesvordnung mit ersten Erleichterungen für den Wassersport, die am 04. Mai 2020 in Kraft trat. Eine eingeschränkte Ausübung des Kanusports in unserem Kanuverein war nach knapp sieben Wochen geschlossenem Vereinsgelände und Still­stand mit Auflagen wieder möglich. Seitdem wurden die Maßnahmen weiter gelockert und wir konnten auch das Training mit Auflagen und der Ein­hal­tung von Regeln wieder aufnehmen. Seit dem 08. Juni 2020 sind in Schles­wig-Hol­stein auch sportliche Wettkämpfe wieder erlaubt.

Erste Schritte in Richtung Normalisierung unseres Vereinslebens sind ge­macht. Wir nehmen unser Programm langsam wieder auf. Manches muss trotzdem noch abgesagt werden, andere Programmpunkte ändern wir, um sie unter den weiter geltenden Beschränkungen möglich zu machen.

Es geht noch nicht wie vor dem Ausbruch der Epidemie, aber wir können wieder gemeinsam auf das Wasser gehen. Es gelten eine Reihe von Regeln für die Nutzung unserer Vereinseinrichtungen, Teile des Bootshauses blei­ben vorerst geschlossen.

Weiterhin ist verantwortungsvolles Handeln gelebte Solidarität mit unseren Mitmenschen.

Vereinsgelände Itzehoer Wasser-Wanderer e.V.
Vereinsgelände Itzehoer Wasser-Wanderer e.V.






Beiträge

19. Okt 2020Disziplin und Eigenverantwortung
25. Sep 2020Herausforderung Winterprogramm
18. Sep 2020Stufenplan für Veranstaltungen
15. Sep 2020Neue Ersatzverkündung zur Corona-BekämpfVO
06. Sep 2020Zwischenbilanz Saison 2019/2020
02. Sep 2020Neue Ersatzverkündung zur Corona-BekämpfVO
30. Aug 2020Risikoländer und -regionen
20. Aug 2020Neue Ersatzverkündung zur Corona-BekämpfVO und Bußgeldkatalog
05. Aug 2020Vorerst keine weiteren Lockerungen
16. Jul 2020Neue Ersatzverkündung zur Corona-BekämpfVO
08. Jul 2020Ausnahmeregelung in DKV-Wandersportordnung Schüler / Jugend
02. Jul 2020Übergangsregeln 3.0 des Deutschen Kanu-Verbandes
29. Jun 2020Training im Junor-Drachenboot?
28. Jun 2020Einreise nach Dänemark für Einwohner/innen Schleswig‑Holsteins
27. Jun 2020Neue Ersatzverkündung zur Corona-BekämpfVO
23. Jun 2020Übergangsregeln des DKV: Wettkämpfe?
18. Jun 2020Corona-Warn-App: Macht mit!
13. Jun 2020Hygienekonzept und Nutzungsregeln überarbeitet
13. Jun 2020Einreise nach Dänemark für Einwohner/innen Schleswig‑Holsteins
08. Jun 2020Erläuterung der neuen Landesverordnung
06. Jun 2020Training & Stör-Schleifenfahrt
06. Jun 2020Hygienekonzept und Nutzungsregeln überarbeitet
05. Jun 2020Neue Ersatzverkündung zur Corona-BekämpfVO
20. Mai 2020Beschränkungen zu Himmelfahrt und Pfingsten
16. Mai 2020Neue Ersatzverkündung zur Corona-BekämpfVO
07. Mai 2020DKV begrüßt Lockerungen
07. Mai 2020Ausnahmeregelung in DKV-Wandersportordnung
06. Mai 2020Regionalisierung der Maßnahmen
03. Mai 2020Bootshaus auf den Start vorbereitet
02. Mai 2020Hygienekonzept und Nutzungsregeln beschlossen
01. Mai 2020Neue Ersatzverkündung zur SARS-CoV-2 BekämpfVO
01. Mai 2020Ausblick auf geplante Lockerungen
28. Apr 2020Keine kreative Auslegung der Lockerungen
27. Apr 2020Auf dem Weg zu Erleichterungen im Sport
24. Apr 2020Mund-Nasen-Bedeckungsverordnung (MNB-VO)
18. Apr 2020Neue Ersatzverkündung zur SARS-CoV-2 BekämpfVO
17. Apr 2020Lockerung der Maßnahmen?
11. Apr 2020Familienbesuche?
08. Apr 2020Neue Ersatzverkündung zur SARS-CoV-2 BekämpfVO
05. Apr 2020Wir bleiben kreativ zuhause
03. Apr 2020Neue Ersatzverkündung zur SARS-CoV-2 BekämpfVO
28. Mrz 2020Wir bleiben zuhause
26. Mrz 2020Kanusport als individuelle Sportausübung
25. Mrz 2020Vereinsprogramm in Zeiten der Corona-Krise
20. Mrz 2020Schließung des Vereinsgeländes


Corona-Krise

Disziplin und Eigenverantwortung

19. Oktober 2020 von Martin Ölscher
Nach Einschränkungen im Frühjahr entspannte sich die Lage im Sommer. Die Lockerungen der letzten Monate erweckten den Eindruck, es gehe lang­sam aber beständig in Richtung normales Leben vor Corona. Davon sind wir angesichts zunehmender Infektionszahlen und der aktuell diskutierten Maß­nahmen, diese unter Kontrolle zu behalten, immer noch weit entfernt.

Die Infektionszahlen steigen derzeit auf bisher nicht gekannt Höchstwerte. Bundeskanzlerin Angela Merkel richtete einen dringenden Appell an die Bürger. Sie rief dazu auf, die Zahl der Kontakte außerhalb der Familie zu be­gren­zen und das Reiseverhalten deutlich einzuschränken. "Ich bitte Sie: Ver­zich­ten Sie auf jede Reise, die nicht wirklich zwingend notwendig ist, auf jede Feier, die nicht wirklich zwingend notwendig ist. Bitte bleiben Sie, wenn im­mer möglich, zu Hause, an Ihrem Wohnort."

Ein erneuter Lockdown soll vermieden werden. Das wir aber nur gelingen, wenn wir uns alle mit Disziplin und Eigenverantwortung an die Hy­gie­ne­re­geln halten.

Schon bevor die Infektionszahlen wieder anstiegen, verstanden wir die Pla­nung unseres Winterprogramms, in dem wir uns normalerweise zu Pro­gramm­punk­ten im Bootshaus treffen, als eine Herausforderung. Die nach der Landesverordnung maximal mögliche Teilnehmerzahl bei Ver­an­stal­tun­gen muss der Raumkapazität angepasst werden. Angesicht der Raum­ka­pa­zi­tät haben wir da nicht viel Spielraum. Es nicht einfach Ver­eins­leben und In­fek­tions­schutz in Einklang zu bringen.

Wir sind ein Sportverein. In vielen anderen Sportvereinen trifft man sich weit überwiegend zu sportlichen Aktivitäten. Kanusport ist saisonal. Im Sommer wird viel gepaddelt, im Winter paddeln die erfahrenen Kanuten weiter. An­fän­ger­trai­ning ist aber in der kalten Jahreszeit nicht möglich. Deshalb ge­stal­ten wir das Vereinsleben im Winterprogramm mit gemeinsamen Ak­ti­vi­tä­ten: Schulungen, Spieleabende, Weihnachtsfeier, Filmabende, gemeinsames Kochen, ...

Die Landesverordnung zur Bekämpfung der Corona-Epidemie regelt den Sportbetrieb. Unsere Aktivitäten im Winterprogramm müssen nach der Lan­des­ver­ord­nung die Bedingungen der allgemeinen Hy­gie­ne­an­for­de­run­gen, Versammlungen und Veranstaltungen erfüllen.

In diesem Jahr gibt kein weiter so, indem wir uns irgendwie durch ein ge­wohn­tes Pro­gramm­an­ge­bot wursteln und unter verordneten oder selbst­auf­er­leg­ten Einschränkungen leiden. Viele Aktivitäten, die wir normalerweise im Winterprogramm hatten, müssen wir auf den Prüfstein stellen. Weih­nachts­fei­er und Sil­ves­ter­par­ty mit der gewohnten Teilnehmerzahl und Enge ist der­zeit nicht denkbar. Wir können der räumlichen Enge ausweichen und gehen mit Abstand nach draußen an die frische Luft.

Vielleicht könnte es statt Spiele- oder Filmabenden gemeinsame Wan­de­run­gen mit einem Tee oder Glühwein - mit dem gebotenen Abstand - draußen an der Feuerschale geben? Wir wäre es mit einer Stadtrallye in kleinen Grup­pen? In Itzehoe? In Glückstadt? Warum probieren wir nicht die Na­vi­ga­tion mit GPS-Geräten mal beim gemeinsamen Geocaching in kleinen Gruppen aus? Wie wäre es mit einem Fotowettbewerb? Das Motto wird vor einem Wochenende ausgegeben, wir gehen einzeln oder familienweise auf Fo­to­jagd. Am Ende des Wochenendes sammeln wir die Ergebnisse ein und stel­len sie in ein Fotoalbum als virtuellem Austellungsraum auf unsere In­ter­net­sei­te. Wir suchen Angebote für ein kreatives und ver­ant­wor­tungs­vol­les Win­ter­pro­gramm in Zeiten von Corona. Mit unserem Terminplaner jointour kön­nen wir gegebenenfalls die Zahl der Teil­neh­mer/in­nen begrenzen und je­der­zeit unter Kontrolle behalten.

Eine Leitlinie für die Planung von Aktivitäten in Innenräumen gibt uns die "Checkliste - Allgemeine Anforderungen für private Veranstaltungen und Feiern" des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren des Landes Schleswig-Holstein.

Disziplin und Eigenverantwortung ist das Gebot der Stunde. Das bedeutet auch, auf das eine oder andere Programmangebot zu verzichten.


Corona-Krise

Herausforderung Winterprogramm

25. September 2020 von Martin Ölscher
Nachdem wir unseren Sport wieder aufnehmen konnten, fand in den letzten Wochen und Monaten das Vereinsleben weitestgehend draußen statt. Auf dem Vereinsgelände und auf dem Wasser ist Abstand halten problemlos möglich. Nun geht die Saison langsam zu Ende und wir beginnen mit der Planung des Programms für den Winter und die Saison im kommenden Jahr.

Normalerweise treffen wir uns in der kalten Jahreszeit regelmäßig im Boots­haus am Feuer des Kaminofens zu Filmabenden, gemeinsamem Kochen, Sicherheits- oder Öko­lo­gie­schu­lungen, Spieleabenden, Weihnachts- und Silvesterfeier und mehr. An­ge­sichts der Raumkapazitäten unseres Boots­hau­ses und dem ge­for­der­ten Abstand untereinander wird vieles nicht wie ge­wohnt gehen. Wir suchen nach kreativen Programmpunkten, die unter Co­ro­na-Bedingungen verantwortungsvoll stattfinden können. Bei einigen An­ge­bo­ten wird es nicht ohne eine Be­schrän­kung der Teilnehmerzahl gehen.

Smartphone mit Terminplaner JoinTourDamit nicht erst zu Beginn eines Termins und vor Ort festgestellt wird, dass die maximale Teilnehmerzahl überschritten wird und einige wieder nach Hause ge­hen müssen, ha­ben wir aus unserem Teamplaner jointeam, mit dem unsere Drachenbootpaddler/innen bereits ihre Termine und die Besetzung der Boote pla­nen, eine Variante jointour entwickelt.

In diesem Online-Terminplaner können im Win­ter­pro­gramm unsere Mitglieder jederzeit sehen, wie vie­le Teil­neh­mer/in­nen bereits zu einem Programmpunkt an­ge­mel­det sind und ob noch Platz ist. Das geht jederzeit online am Computer zuhause und auf dem Tablet oder Smart­phone un­ter­wegs. So kommt keiner um­sonst und muss sich un­ver­rich­te­ter Dinge wieder auf den Heimweg machen. Wer sich in jointour an­ge­mel­det hat, muss sich dann nicht noch einmal in eine Teilnehmerliste zur Dokumentation der Kon­takte eintragen.

Wir planen erst einmal optimistisch mit den Möglichkeiten nach der ak­tu­el­len Landesverordnung. Steigende Infektionszahlen führen in den kom­men­den Wo­chen und Monaten möglicherweise temporär zu er­neu­ten Ver­schär­fun­gen. Ob und in welcher Form eine geplante Aktivität dann stattfinden kann oder ab­ge­sagt werden muss, entscheidet sich vielleicht erst kurz zuvor. In un­se­rem Pro­gramm findet ihr stets den aktuellen Stand. Bitte informiert Euch.


Corona-Krise

Stufenplan für Veranstaltungen

18. September 2020 von Martin Ölscher
Die Landesregierung Schleswig-Holsteins hat ab dem 19. September 2020 im Stufenplan für Veranstaltungen nach Risikoklassen die nächste Öff­nungs­stu­fe beschlossen.

Viele unserer Vereinsaktivitäten neben der reinen Sportausübung fallen in die Risikoklasse II "Gruppenaktivität" mit unzureichend einhaltbaren Ab­stän­den, freien Aktivitäten aber einem festen, bekannten Teil­neh­mer­kreis. Bei dieser Art der Veranstaltung ist der Teilnehmerkreis durch eine Einladung definiert und erfasst. Die Teilnahme erfolgt in der Regel über die voll­stän­di­ge Dauer der Veranstaltung, Abstandregeln werden nur teilweise ein­ge­hal­ten, Menschen bewegen sich zu einem hohen Anteil frei, es gibt ein hohes Maß an Interaktion / Dialog, gastronomische Angebote können nur ein­ge­schränkt und Sanitäranlagen können nur bedingt unter den notwendigen Hygienestandards angeboten werden.

In Innenräumen dürfen bei dieser Art von Veranstaltungen bis zu 50 Per­so­nen teilnehmen. Findet die Veranstaltung im Freien statt, dürfen es bis zu 150 Teilnehmer/innen sein. Nach § 5 Absatz der Landesverordnung zur Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2 müssen die Kontaktdaten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfasst werden.

Dies sind die maximal möglichen Teilnehmerzahlen. Nach § 4 "Be­son­de­re Anforderungen an die Hygiene" Absatz 1 der Landesverordnung ist die Be­su­cher­zahl an die räumlichen Kapazitäten anzupassen und das Ab­stands­ge­bot einzuhalten. Nach dieser Anforderung können wir in unseren Ver­eins­räu­men Veranstaltungen nur mit deutlich weniger Teilnehmer/innen durch­füh­ren.

Ende Oktober treffen wir uns traditionell mit allen interessierten Mitgliedern im Bootshaus zur gemeinsamen Planung des Programms für den Winter 2020 / 2021 und die Aktivitäten und Touren in der kommenden Saison. Be­son­ders das Winterprogramm wird in Zeiten von Corona eine Her­aus­for­de­rung. Bei vielen Aktivitäten - dazu gehört auch bereits unsere ge­mein­sa­me Programmplanung am 23. Oktober 2020 - werden wir die Teil­neh­mer­zahl begrenzen müs­sen. In diesen Fällen ist eine Anmeldung erforderlich, damit wir die Teil­neh­mer­zahl kennen und eine festgelegt Obergrenze ein­halten. Manche traditionelle Veranstaltungen werden wir diesmal leider nicht in unser Pro­gramm aufnehmen.


Corona-Krise

Neue Ersatzverkündung zur Corona-BekämpfVO

15. September 2020 von Martin Ölscher
Eine neue Landesverordnung zur Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2 wurde von der Landesregierung Schleswig-Holsteins be­schlos­sen und tritt heute in Kraft.

Nach § 5 "Veranstaltungen" sind Veranstaltungen mit Gruppenaktivitäten ohne dauerhafte Sitzplätze mit bis zu 150 Personen außerhalb und 50 Per­so­nen in­ner­halb geschlossener Räume zulässig. Tanzen ist auf Ver­an­stal­tun­gen grund­sätz­lich untersagt. Diese Regelung soll verhindern, dass sich durch die Be­we­gung der Teilnehmenden beim ausgelassenen Feiern eine mögliche In­fek­tion ausbreitet.

In der aktuellen Entwicklung zeigt sich, dass insbesondere geschlossene Ver­an­stal­tun­gen einen Infektionsherd für die Ausbreitung von COVID-19 dar­stel­len können, wenn hier die Abstandsregeln nicht beachtet werden. Daher ist es geboten, für solche Veranstaltungen die Teilnehmerzahl auf 50 Per­so­nen innerhalb und 150 Personen außerhalb geschlossener Räume zu be­gren­zen. Auch die Erhebung der Kontaktdaten ist hier geboten.

Nach dieser Regelung können wir unser jährliches Sommerfest zur Feier des Gründungstags unseres Kanuvereins am 18. September 2020 draußen auf unserem Vereinsgelände mit dem gebotenen Abstand untereinander feiern. Diesmal feiern wir den 63. Vereinsgeburtstag.


Corona-Krise

Zwischenbilanz Saison 2019/2020

06. September 2020 von Martin Ölscher
Im März wurden als Maßnahme zur Eindämmung der Corona-Epidemie in Schleswig-Holstein alle Sportstättten und damit auch unser Vereinsgelände geschlossen und die meisten von uns kamen nicht mehr an unsere Boote heran, um unseren Sport ausüben zu können. Einige Vereinsmitglieder la­gerten Boote zuhause und konnten weiter individuell auf das Wasser gehen. Mit den ersten Frühlingstagen und den langen Wochenden um den ersten Mai mit der Werraland-Rallye und dem Weseremarathon, Himmelfahrt und Pfingsten geht es normalerweise mit viel Schwung in die neue Som­mer­sai­son. Die Veranstaltungen an denen wir traditionell teilnehmen wurde alle ab­gesagt. Geplante Urlaubstouren wie die Tour International Danubien (TID) von Ingolstadt bis in das Schwarze Meer wurden abgesagt. Vieles war nicht wie geplant möglich. Unser Mannschaftsboote waren seit Saisonbeginn nicht auf dem Wasser.

Der Wertungszeitraum im Wanderfahrerwettbewerb des Deutschen Kanu-Ver­bandes e.V. geht vom 01. Oktober bis zum 30. September des Fol­ge­jah­res. Im Jahr 2019/2020 zeigen sich Corona und die Einschränkungen im Sport­be­trieb im Ver­eins­er­geb­nis. Üblicherweise wird in der käl­te­ren Jah­res­zeit weniger gepaddelt. Von Oktober 2019 bis zum März 2020 sah der Sai­son­ver­lauf aus, wie in den Jahren zuvor. Dann kam der Einbruch. Zum Ende August liegt unsere Ge­samt­leis­tung bei 29.971 Ki­lo­me­tern. Das ist nur 62% der zu diesem Zeit­punkt durch­schnitt­li­chen Gesamtleitung der letzten acht Jahre. Der ver­blei­ben­de September wird an diesem Zwischenergebnis nicht viel ändern. Es kommen auch wieder bessere Zeiten. Am Ende zählt, dass wir bisher alle gesund geblieben sind.

Saisonverlauf Okt 2019 - Aug 2020
Saisonverlauf Okt 2019 - Aug 2020
Gesamtkilometerleistung zum Ende des Monat



Corona hatte aber auch eine überraschend andere Seite. Erfreulich viele In­te­res­sen­ten kamen in diesem Jahr zu uns und sind neue Vereinsmitglieder geworden. Herzlich willkommen!

Leider beeinflusst Corona unser Vereinsprogramm weiter. Die Saison ist noch nicht beendet, aber der Blick geht schon einmal nach vorn. Das Win­ter­pro­gramm wird eine Herausforderung. Normalerweise treffen wir uns zu zahl­rei­chen gemeinsamen Aktivitäten im Bootshaus. Es ist schwer zu sagen, was unter welchen Bedingungen möglich sein wird. Schon für die traditionell ge­mein­same Programmplanung am 23. Oktober 2020 werden wir uns etwas überlegen müssen. Kann unser nächster "Itzehoer Dra­chen­boot In­door-Cup" am dritten Sonntag im Februar 2021 im Schwimmzentrum stattfinden? Pla­nung über mehrere Wochen im voraus ist in diesen Zeiten nahezu un­mög­lich.

Ich hoffe, wir kommen gut durch den Winter und wünsche uns allen für die neue Sommersaion im kommenden Jahr mehr Normalität und weniger Ein­schrän­kun­gen.


Corona-Krise

Neue Ersatzverkündung zur Corona-BekämpfVO

02. September 2020 von Martin Ölscher
Eine leicht veränderte Landesverordnung zur Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2 wurde von der Landesregierung Schleswig-Holsteins be­schlos­sen und tritt am 02. September 2020 in Kraft.

Im Bereich des Sports hat es eine Neuerung gegeben. Nach § 11 Absatz 1 Nr. 4 haben Zuschauerinnen und Zuschauer keinen Zu­tritt soweit der Sport in Sportanlagen ausgeübt wird. Dies gilt nicht für je eine Aufsichtsperson von minderjährigen Sporttreibenden eines Haushalts oder im Falle der Aus­rich­tung von Wettkämpfen außerhalb geschlossener Räume. Soweit Zu­schau­erin­nen und Zu­schau­er nach § 11 Absatz 1 Nr. 4 Zu­tritt haben, gelten für sie die Anforderungen des § 3 "Allgemeine An­for­de­run­gen für Einrichtungen mit Publikumsverkehr, bei Ver­an­stal­tun­gen und Ver­samm­lun­gen" und des § 5 "Veranstaltungen".


Corona-Krise

Risikoländer und -regionen

30. August 2020 von Martin Ölscher
In mehreren Ländern Westeuropas steigen die Infektionszahlen und das Ro­bert-Koch-Institut hat die Liste der Risikoländer angepasst. Zuletzt wurden in Spanien die Balearen und das Festland, in Belgien die Region Brüssel, in Frank­reich die Regionen Île de France und Provence-Alpes-Côte d'Azur und zwei Regionen in Kroatien als Riskogebiete eingestuft.

Die Bundesregierung informiert Reisende und Pendler über die Regelungen während der Corona-Pandemie:

Wer aus einem Risikogebiet nach Deutschland einreist, muss sich in Qua­ran­tä­ne begeben und sein zuständiges Gesundheitsamt informieren.

Seit dem 8. August muss jeder und jede Einreisende aus einem Risikogebiet zudem einen negativen Corona-Test vorlegen, der nicht älter als 48 Stunden ist, oder sich nach Ankunft - innerhalb von 72 Stunden - auf eine Corona-In­fek­tion testen lassen. Wenn das Testergebnis negativ ist, kann die Qua­ran­tä­ne aufgehoben werden.

Ab dem 1. Oktober soll die Quarantäne frühestens nach fünf Tagen mit ei­nem Negativtest aufgehoben werden können. Das haben Bund und Länder am 27. August beschlossen.

Bund und Länder betonen außerdem, wo immer möglich, auf Reisen in ausgewiesene Risikogebiete zu verzichten.

Seit dem 29. August 2020 wurde in Norwegen für Reisende aus Deutschland die Quarantänepflicht wieder eingeführt, da Norwegen Deutschland zum Ri­si­ko­ge­biet erklärt hat. Die Einreise nach Dänemark ist nur aus einer "of­fe­nen" Region ohne Einschränkungen erlaubt. Derzeit gilt ganz Deutschland als "offen".

Die Entwicklung ist dynamisch und es wird schnell auf die aktuelle Lage re­a­giert. Der Status einer Region kann sich jederzeit ändern und kurzfristig kön­nen Reisebeschränkungen beschlossen werden. Wer reisen möchte, muss sich gründlich informieren und bis zum Reisetag und wäh­rend der Rei­se auf dem Lau­fen­den halten. Eine längerfristige Tourenplanung ist unter diesen Vorzeichen nicht möglich.


Corona-Krise

Neue Ersatzverkündung zur Corona-BekämpfVO und Bußgeldkatalog

20. August 2020 von Martin Ölscher
Eine leicht veränderte Landesverordnung zur Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2 wurde beschlossen und trat am 19. August 2020 in Kraft. Die FAQ - Häufig gestellten Fragen auf der Internetseite der Landesregierung wurden ebenfalls aktualisiert.

Außerdem gibt das Ministerium für Inneres, ländliche Räume, Integration und Gleichstellung einen Bußgeldkatalog zur Ahndung von Verstößen gegen die Landesverordnung zur Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2 be­kannt. Auf unserem Vereinsgelände gelten weiter unser Hy­gie­ne­kon­zept und die Nutzungsregeln, die auch an den Eingangstüren ausgehängt sind. Sie sind für alle Nutzer/innen unserer Ver­eins­ein­rich­tungen verbindlich. Der Vor­stand ist angehalten, die Einhaltung des Hy­gie­ne­kon­zepts durch­zu­set­zen.

Lasst uns weiterhin diszipliniert und verantwortungsvoll handeln. Es gab zahlreiche Erleichterungen. Wir müssen aber weiter mit Einschränkungen leben und sind noch lange nicht in der Normalität wie in den Zeiten vor Co­ro­na angekommen. Jede unserer im Vereinsprogramm geplanten Ak­ti­vi­tä­ten werden wir mit den Erfahrungen zu deren Ablauf in den letzten Jahren und mit Blick auf die geltenden Verordnungen prüfen. Gegebenenfalls werden wir weitere Regeln aufstellen und Maßnahmen ergreifen, um sie stattfinden lassen zu können. Es wird aber auch noch Absagen geben.


Corona-Krise

Vorerst keine weiteren Lockerungen

05. August 2020 von Martin Ölscher
Aktuell steigen die Infektionszahlen in Deutschland wieder leicht an. Urlauber kehren zurück und am Montag beginnt in Schleswig-Holstein wieder der Betrieb in Schulen und Kitas. Die Landesregierung Schleswig-Holstein hat angekündigt, die am Sonntag, 09. August 2020, auslaufende Landesverordnung zur Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2 zu ver­längern und die Maßnahmen vorerst nicht weiter zu lockern. Auch die für kommende Woche geplante nächste Stufe des Veranstaltungs­stufen­konzepts wird ausgesetzt. "Wir gehen auf Nummer sicher", sagte der Ministerpräsident Daniel Günther.

AHA - Abstand + Hygiene + AlltagsmaskeDie Corona-Epidemie ist nicht vorbei. Die Locker­ungen der Maßnahmen sind nur möglich, wenn alle weiter ver­ant­wor­tungs­voll handeln und sich und andere so gut wie möglich vor Infektionen schützen. Wir haben in Deutschland das Infektionsgeschehen bisher unter Kon­trolle behalten und die Ausbreitung des Virus ver­lang­samt. Um diesen Fortschritt nicht zu gefährden, ist es wichtig, sich nach der "AHA-Formel" zu richten: Abstand + Hygiene + All­tags­masken. Diese drei Grundregeln gegen Corona bestimmen den neuen Alltag bis es einen Impfstoff gibt. So lange gilt: Je mehr Normalität wir wieder haben wollen, desto selbstverständlicher müssen diese drei Grund­regeln werden.

Auf unserem Vereinsgelände gelten weiter unser Hygienekonzept und die Nutzungsregeln.


Corona-Krise

Neue Ersatzverkündung zur Corona-BekämpfVO

16. Juli 2020 von Martin Ölscher
Angesichts der weiterhin niedrigen Infektionszahlen in Schleswig-Holstein hat die Landseregierung am 15. Juli 2020 eine neue Landesverordnung zur Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2 beschlossen, die am 20. Juli 2020 in Kraft tritt.

Veranstaltungen mit Sitzungscharakter - wie zum Beispiel Mit­glie­der­ver­samm­lun­gen - sind nun mit bis zu 500 Personen außerhalb geschlos­sener Räume und mit bis zu 250 Personen innerhalb geschlos­sener Räume zu­läs­sig. Der Veranstalter muss ein Hygienekonzept erstellen, hat weiterhin das Abstandsgebot zu beachten und die Kontaktdaten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach Maßgabe von § 4 Absatz 2 zu erheben.

Zum Veranstaltungsstufenkonzept des Landes gibt es eine tabellarische Übersicht.


Corona-Krise

Ausnahmeregelung in DKV-Wandersportordnung Schüler / Jugend

08. Juli 2020 von Martin Ölscher
Wanderfahrerabzeichen Gold (Jugend)Da der Kanusport in der Saison 2019/2020 durch die Maß­nahmen zur Bekämpfung der Corona-Epidemie einige Zeit nicht oder nur sehr beschränkt ausgeübt werden können, hatte der Deutsche Kanu-Verband e.V. für die Erwachsenen bereits eine Sonderregelung für den Wan­der­sport­wett­be­werb 2019/2020 beschlossen. Die Kanujugend im Deutschen Kanu-Verband e.V. hat ebenfalls die Anforderungen für den Erwerb der Wan­der­sport­ab­zei­chen für Schüler/innen und Jugendliche für den Wertungszeitraum 2019/2020 geändert.

Normalerweise muss für den Erwerb der Wanderfahrerabzeichen alters­abhängig eine Kilometerleistung und die Teilnahme an Gemein­schafts­fahr­ten nachgewiesen werden. Das ist in der laufenden Saison wegen vieler nicht stattfindender Gemeinschaftsfahrten kaum möglich.

Die Sonderregelung sieht vor, dass die gepaddelten Kilometer aus der näch­sten Saison 2020/2021 auch für die laufende Saison 2019/2020 gelten. Die für das Abzeichen notwendigen Gemeinschaftsfahrten und Schu­lun­gen/Kur­se können in der Saison 2020/2021 nachgereicht werden. Um sich für die Sonderregelung für das Wanderfahrerabzeichen 2019/2020 zu qualifizieren, müssen die Schüler/innen und Jugendlichen in dieser Saison mindestens 10 selbstgefahrene Kilometer nachweisen.

Beispiel
Ein/e 11-Jährige/r möchte in diesem Jahr ihr/sein erstes Bronze-Ab­zei­chen erpaddeln. Dazu benötigt sie/er 250 Kilometer und mindestens drei Gemeinschaftsfahrten.

Wegen der Pandemie kann nur eingeschränkt gepaddelt werden und es fin­den keine Gemeinschaftsfahrten statt. Sie/Er paddelt bis zum 30. Sep­tem­ber 2020 aber mindestens 10 Kilometer, um sich für die Son­der­re­ge­lung zu qualifizieren. In der folgenden Saison 2020/2021 paddelt die/der Schüler/in 300 Kilometer. Sie/Er nimmt an drei Ge­mein­schafts­fahr­ten teil und macht einen Ökologiekurs mit. Die Kilometer werden ihm/ihr aufgrund der Sonderregelung nun auch für die Saison 2019/2020 angerechnet.

2019/2020
10 Kilometer

2020/2021
300 Kilometer → Schüler-Silber

2019/2020 (nachträgliche Wertung)
10 Kilometer + 300 Kilometer = 310 Kilometer → Schüler-Bronze

Sie/Er erhält also nachträglich für die Saison 2019/2020 ihr/sein Schüler-Bronze-Abzeichen, denn es wurden mindestens 250 Kilometer ge­fah­ren. In der Saison 2020/2021 wurden in den letzten beiden Wer­tungs­zeit­räu­men insgesamt 610 Kilometer erreicht und dazu wurde noch ein Ökologiekurs gemacht. Damit sind die Anforderungen für das Schüler-Silber-Abzeichen in 2020/2021 erfüllt.


Corona-Krise

Übergangsregeln des Deutschen Kanu-Verbandes

02. Juli 2020 von Martin Ölscher
Der Deutsche Kanu-Verband e.V. hat mit den "Übergangsregeln 3.0" jetzt die sportartspezifischen Empfehlungen für den Kanusport in Zeiten von Corona überarbeitet und an die durch die Lockerung der Maßnahmen zur Ein­däm­mung der Corona-Epidemie wieder möglichen Aktivitäten angepasst.

Jetzt gibt es auch Empfehlungen zur Durchführung von Training in Mann­schafts­boo­ten und von Sportveranstaltungen wie Ge­mein­schafts­fahr­ten und Wettkämpfen.


Corona-Krise

Training im Junior-Drachenboot?

29. Juni 2020 von Martin Ölscher
Nach der Landesverordnung zur Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2 dürfen wieder Gruppen von 10 Personen auch ohne das Einhalten der Abstandsregeln Sport ausüben. Das gilt sogar für kontaktintensive Sport­arten. Siehe dazu auch unten den Beitrag "Neue Ersatzverkündung zur Corona-BekämpfVO" vom 27. Juni 2020 und die "FAQ - Häufig gestellte Fragen" auf der Internetseite der Landesregierung Schleswig-Holstein der dritte Punkte "Gruppen von 10 Personen..." im Abschnitt "Sport" unter "Welche Voraussetzungen gelten für das Sporttreiben?".

Junior-Drachenboot

Wir könnten wieder mit maximal 10 Personen im Junior-Drachenboot trainieren. Das ist nur mit einer geraden Zahl Paddler/innen möglich (8 Paddler/innen + 1 Steuerfrau/-mann + 1 Trommler/in). Training im 20er-Drachenboot mit wechselseitiger Besetzung der Bänke und größerem Abstand ist nicht möglich, da mit der geringen Personenzahl das große 250 kg schwere Boot nicht material- und personalschonend über unsere Stegrampe zu Wasser gelassen werden kann.

Jede/r muss für sich entscheiden, wie sie/er in Zeiten von Corona sich verhalten möchte. Wir können gut verstehen, wenn es Einigen im Drachenboot einfach noch zu viel Nähe ist...

Smartphone: Teamplaner JoinTeamIn unserem Teamplaner JoinTeam steht jetzt ein Eintrag vom Typ "Umfrage". Hier melden sich bitte alle Padd­ler/innen an, die generell an angesetzten Trai­nings­ter­mi­nen wieder teilnehmen würden. Wenn in dieser Um­fra­ge sich ausreichend Paddler/innen anmelden, werden wir wieder Trainingstermine freitags ab 19:00 Uhr in JoinTeam einstellen.

Die Sommerferien haben begonnen und einige von uns werden vielleicht in den nächsten Wochen unterwegs sein. Wenn Ihr Euch als Paddler/in in JoinTeam als Trainingsteilnehmer/innen eintragt und in Kürze in den Urlaub fahrt, teilt mir bitte kurz Eure Urlaubszeiten mit. Ich werde keine Trainingstermine in Zeiten planen, zu denen die Zahl der potentiellen Paddler/innen aus der Umfrage abzüglich der Urlauber/innen für ein Training nicht reicht.

Wenn es noch nicht für ein Drachenboot-Training reicht, werden wir nach den Sommerferien einen neuen Versuch starten, das Training wieder aufzunehmen.


Corona-Krise

Einreise nach Dänemark für Einwohner/innen Schleswig-Holsteins

28. Juni 2020 von Martin Ölscher
Flagge DänemarkNach Informationen der dänischen Polizei dürfen Ein­woh­ner/innen Schleswig-Holsteins auch als Tages­tou­risten nach Dänemark ohne einen besonderen Rei­se­zweck einreisen. Dies gilt so lange, wie die Hei­mat­re­gion als "offene" Region eingestuft ist:

If you are resident in any of the regions of Schleswig-Holstein, Scania, Halland or Blekinge, you can enter Denmark regardless of the purpose of your entry - if the region meets the criterion of being open.

Upon entry into Denmark, you must provide proof that you are habitually resident in the regions of Schleswig-Holstein, Scania, Halland or Blekinge.

Relevant documents
A relevant official ID document with your address and a passport.

Moreover, you must provide proof of the region in which the address on your ID document is located, such as a printout from a digital map on which your address is plotted and which shows the region in which your address is located.

Ob eine Region "offen" oder "gesperrt" ist, kann man sich auf der In­ter­net­sei­te der dänischen Polizei "Is my country open or banned?" ansehen.

Der Wohnort in Schleswig-Holstein muss gegebenenfalls mit einem Per­so­nal­aus­weis nachgewiesen werden können.

Darüber hinaus muss man einen Nachweis über die Region erbringen, in der sich die Adresse aus dem Ausweisdokument befindet, z.B. einen Ausdruck einer digitalen Karte, auf der die Adresse eingetragen ist und die die Region zeigt, in der sich die Adresse befindet.


Corona-Krise

Neue Ersatzverkündung zur Corona-BekämpfVO

27. Juni 2020 von Martin Ölscher
In der Landesverordnung zur Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2 der Landesregierung Schleswig-Holstein, die am 29. Juni 2020 in Kraft tritt, gibt es in § 11 "Sport" keine wesentlichen Änderungen.

Der in § 2 "Allgemeine Anforderungen an die Hygiene; Kon­takt­be­schrän­kun­gen" verwendete Begriff "gemeinsamer privater Zweck" wird in der Be­grün­dung zu § 2 erläutert. Es geht um die Gruppengröße und Zusammensetzung bei gemeinsamen Unternehmungen. Die komplette Erläuterung steht in der Begründung der neuen Landesverordnung. Hier ein Auszug:

Mit dem Begriff "zu einem gemeinsamen privaten Zweck" wird klargestellt, dass sich die Personen bewusst entscheiden, als Gruppe etwas gemeinsam zu unternehmen. Häufig kennen sich die Personen persönlich, notwendig ist das jedoch nicht. Auch muss die Gruppe nicht von vorneherein feststehen, es können auch später bewusst und im Einvernehmen mit den bisherigen Mit­glie­dern der Gruppe neue Personen dazu stoßen, sofern die Personen­zahl nicht 10 übersteigt. Dies gilt beispielsweise für gemeinsames – auch ver­eins­ge­bun­de­nes - Sporttreiben oder gemeinsame Gaststättenbesuche.

Eine Zusammenkunft zu einem gemeinsamen privaten Zweck ist hingegen zu verneinen, wenn beispielsweise ein Gastwirt einer Gruppe von 6 Personen, ihnen unbekannte weitere 4 Personen an den Tisch setzen möchte, da der Verordnungsgeber nicht das Abstandsgebot generell für alle Zusammen­künfte von 10 Personen aufgehoben hat. Die Gruppengröße ist zudem laut Verordnung auf 10 Personen begrenzt.

Es ist nicht zulässig, durch immer wieder neue Zusammensetzung der Grup­pe den sonst vorgeschriebenen Abstand von 1,5 Metern zu unter­schrei­ten. Beispielsweise ist es nicht erlaubt, bei einer Veranstaltung von 50 Personen jeweils 5 Gruppen à 10 Teilnehmer zu bilden, die sich unter­einander jedoch mischen und den Mindestabstand unterschreiten, und nur zwischen den 10-er Gruppen den Abstand von 1,5 Metern zu wahren.

Auch die Angehörigen des eigenen Haushaltes dürfen sich zu einem ge­mein­sa­men privaten Zweck nach Nummer 4 mit den Angehörigen eines weiteren Haushaltes treffen, ohne den Mindestabstand einzuhalten. Bei der Zu­sam­men­kunft dieser beiden Hausstände gibt es keine Per­so­nen­zahl­be­gren­zung. Die Unterschreitung des Mindestabstandes bei Zusammen­künften nach Num­mer 3 und 4 gilt unabhängig von dem Ort des Treffens, gilt also für den privaten und öffentlichen Raum.

Die Umsetzung des Abstandsgebots erfordert in besonderem Maße die Ei­gen­ver­ant­wor­tung der Bürgerinnen und Bürger.


Corona-Krise

Übergangsregeln des DKV: Wettkämpfe?

23. Juni 2020 von Martin Ölscher
Nach der Landesverordnung zur Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2 der Landesregierung Schleswig-Holstein, die am 08. Juni 2020 in Kraft trat, dürfen auch sportliche Wettkämpfe wieder durchgeführt werden.

Die sportartspezifischen Übergangsregeln des Deutschen Kanu-Verbandes e.V. vom 08. Juni 2020 empfehlen weiter "Wettkämpfe und Sport­ver­an­stal­tun­gen sind bis zum 30.06.2020 auszusetzen." und wurden bisher nicht an­ge­passt.

Diese strikte Empfehlung steht im Widerspruch zu einem vom Deutschen Kanu-Verband e.V. am 10. Juni 2020 vorgelegten "Neuen Konzept für Hy­gie­ne­stan­dards bei Veranstaltungen". Auf der einen Seite sollen Wettkämpfe und Sportveranstaltungen weiter ausgesetzt werden, auf der anderen Seite gibt es ein Konzept für deren Durchführung. Leider liegt der Fokus des Kon­zepts auf Wettkämpfen im engeren leistungssportlichen Sinn von "Leis­tungs­über­prü­fun­gen" und nicht auch auf breitensportlichen Ge­mein­schafts­fahr­ten. Es gibt in den Übergangsregeln keinen Querverweis auf das Konzept.

Leider gibt es kein entsprechendes Hygienekonzept mit grundlegenden Stan­dards für Veranstaltungen im Freizeitsportbereich. Auf das etwas un­ein­heit­li­che Vorgehen angesprochen, antwortete der Generalsekretär des DKV Wofram Götz, dass es im Freizeitsportbereich schwierig sei, bei der Di­ver­si­tät der Gewässer und Örtlichkeiten, solche Standards festzusetzen. Im Vor­der­grund stünden hier die Vorgaben der genehmigenden Behörden vor Ort. Hier seien die Vereine gefragt, ein individuelles und auf ihre Gruppenfahrt ausgerichtetes Konzept zu erstellen. Ob es seitens des Freizeitsportes eine Art Grundkonzept als Orientierungshilfe geben könne, werde er gerne an den Freizeitsportausschuss weitergeben.

Bei der Durchführung unserer "Stör-Schleifenfahrt" am 20. Juni 2020 unter Corona-Bedingungen haben wir in unserem Hygienekonzept die Regeln aus dem vorliegenden Konzept auf unseren breitensportlichen Wettkampf über­tra­gen.

Nicht jede Gemeinschaftsfahrt ist mit der Teilnehmerzahl, dem or­ga­ni­sa­to­ri­schen Ablauf und örtlichen Gegebenheiten unter den weiter notwendigen Einschränkungen zur Eindämmung der Epidemie durchführbar. Kann die Zahl der Teilnehmer/innen zuverlässig unter Kontrolle gehalten werden? Lassen sich die geforderten Abstände an Einsatz-, Rast-, Umtrage- und Aus­satz­stel­len konsequent einhalten? Muss und kann eine breitenportliche Veranstaltung im organisatorischen Ablauf angepasst werden? Muss sie ab­ge­sagt werden? Das sind Fragen, die Organisationsteams in den kom­men­den Wochen beantworten müssen, um im Sinne des weiterhin notwendigen Infektionsschutzes verantwortungsvoll zu handeln.


Corona-Krise

Corona-Warn-App: Macht mit!

18. Juni 2020 von Martin Ölscher
Die Corona-Warn-App ist da und macht das Smartphone zum Warnsystem. Sie dokumentiert die Begegnung zweier Smartphones und damit der beiden Personen, die sie bei sich tragen. So kann die App besonders schnell da­rü­ber informieren, falls man Kontakt mit einer Corona-positiv getesteten Per­son hatte. Je schneller man diese Information erhält, desto geringer ist die Gefahr, dass sich viele Menschen anstecken. So können Infektionsketten schneller unterbrochen werden.
Logo Corona-Warn-App
Die App hilft also, sich selbst, die Familie, Freunde und das gesamte Umfeld zu schützen. Deshalb ist die App neben Hygienemaßnahmen wie Hände­waschen, Abstandhalten und Alltagsmasken ein wirksames Mittel, um das Coronavirus einzudämmen. Die Bundesregierung unterstützt die Corona-Warn-App, weil sie dem Schutz und der Gesundheit der Gemeinschaft dient.

Ohne diese technische Hilfe müssten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gesundheitsämter jeden Fall persönlich verfolgen. Das ist sehr zeit­in­ten­siv und oft ist es gar nicht möglich, alle Kontaktpersonen zu finden: Denn wer erinnert sich schon an jeden Menschen, den man getroffen hat? Die Corona-Warn-App löst diese Probleme. Wertvolle Zeit wird gewonnen.

Download und Nutzung der App sind vollkommen freiwillig. Sie ist kostenlos im App Store und bei Google Play zum Download erhältlich.

Die Corona-Warn-App wird mit jeder Nutzerin / jedem Nutzer nützlicher. Macht mit!


Corona-Krise

Hygienekonzept und Nutzungsregeln überarbeitet

13. Juni 2020 von Martin Ölscher
Nach der Landesverordnung zur Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2 der Landesregierung Schleswig-Holstein, die am 08. Juni 2020 in Kraft trat, kann in unserem Bootshaus unter anderem unsere Dusche wieder genutzt werden. Der Vorstand hat deshalb am 13. Juni 2020 für das Hygienekonzept und die Nutzungsregeln für die Nutzung unser Vereinseinrichtungen in einigen Punkten Änderungen beschlossen.

Das neue gefasste Hygienekonzept und die Nutzungsregeln hängen jetzt an den Bootshaustüren aus und ist für alle Nutzer/innen unserer Einrichtungen verbindlich.


Corona-Krise

Einreise nach Dänemark für Einwohner/innen Schleswig-Holsteins

13. Juni 2020 von Martin Ölscher
Nach Informationen der dänischen Polizei dürfen ab dem 15. Juni 2020 Ein­woh­ner/innen Schleswig-Holsteins auch als Tagestouristen wieder nach Dä­ne­mark ohne einen besonderen Reisezweck einreisen.

You can enter Denmark if...

You live in the region of Schleswig-Holstein
Applicable as from Monday, 15 June 2020: If you live in the region of Schleswig-Holstein, you can enter Denmark regardless of the purpose of your entry.

Relevant documents
Proof that the person(s) wanting to enter Denmark is/are resident(s) of the region of Schleswig-Holstein.

Der Wohnort in Schleswig-Holstein muss gegebenenfalls mit einem Per­so­nal­aus­weis nachgewiesen werden können.

...auf der Flensburger Förde in dänischen Gewässern
Kajaks auf der Nordseite der Flensburger Förde in dänischen Gewässern

Damit öffnen sich für uns Schleswig-Holsteiner/innen für Tages- und Wo­chen­end­tou­ren auch wieder die Paddelreviere Dänemarks wie die Nordseite der Flensburger Förde und die Dänische Südsee.

Darüber berichtet auch der Norddeutsche Rundfunk in einem Beitrag "Dä­ne­mark öffnet Grenze für Schleswig-Holsteiner".

Alle anderen deutschen Touristen dürfen ab diesem Tag nur nach Dänemark einreisen, wenn sie für mindestens sechs Nächte eine Unterkunft im Land ge­bucht haben und die Unterkunft sich nicht in Kopenhagen oder Um­ge­bung befindet.


Corona-Krise

Erläuterung der neuen Landesverordnung

08. Juni 2020 / aktualisiert 11. Juni 2020 von Martin Ölscher
Ab heute gilt eine neue Ersatzverkündung der Landesverordnung zur Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2 der Landesregierung Schleswig-Holstein. Jetzt wurden auf der Internetseite der Landesregierung auch die "FAQ - Häufig gestellten Fragen" auf den aktuellen Stand gebracht:

Welche Voraussetzungen gelten für das Sporttreiben?
Für den Sport in und außerhalb von Sportanlagen gelten folgende Voraussetzungen:

  • Das Abstandsgebot ist einzuhalten.
  • Das generelle Kontaktverbot ist für den Sport weiter gefasst; es kön­nen sich also mehr Menschen treffen als nur die Personen, die aus zwei Haushalten stammen, dennoch sind natürlich die Abstände und Hygienemaßnahmen unbedingt einzuhalten.
  • Bei der gemeinsamen Nutzung von Sportgeräten sind entsprechende Hygienemaßnahmen einzuhalten.
  • Soweit der Sport in Sportanlagen ausgeübt wird, haben Zu­schau­er­in­nen und Zu­schau­er keinen Zutritt, dies gilt nicht im Falle der Aus­rich­tung von Wettkämpfen, aber auch hier gelten die Regeln für Ver­samm­lun­gen mit Hygieneetikette und dem Abstandsgebot sowie der Begrenzung der Personenzahl. Für Außenveranstaltungen gilt, dass nicht mehr als 100 Personen gleichzeitig anwesend sein dürfen. Gibt es feste Sitzplätze außen, zum Beispiel Tribünen, können 250 Per­sonen anwesend sein.
  • Sanitäre Gemeinschaftseinrichtungen, wie Duschräume und Sam­mel­um­klei­den können geöffnet werden, soweit ein Hygienekonzept für diese Einrichtungen erstellt wird.
  • Vom Deutschen Olympischen Sportbund oder von einzelnen Sport­fach­ver­bän­den entwickelte Empfehlungen werden vor Aufnahme des Sportbetriebs umgesetzt und vor Ort ausgehängt. Die in den "Leit­planken" des DOSB empfohlene Gruppengröße von fünf Personen bedeutet keine zwingende Vorgabe - maßgeblich bleibt die ins­be­son­de­re auf Grundlage der Raumkapazitäten (Abstandsgebot) festgelegte Gruppengröße.
  • Sofern der Sport in geschlossenen Räumen ausgeübt wird, hat der Betreiber oder Veranstalter ein Hygienekonzept zu erstellen, das auch das besondere Infektionsrisiko der ausgeübten Sportart be­rück­sich­tigt. Dabei ist auf die ausgeführte Sportart Rücksicht zu nehmen. Zum Beispiel muss bei besonders atmungsaktiven Sportarten (Car­dio­be­reich im Fitnessstudio) ein größerer Abstand zwischen den Sportlern gewahrt bleiben.
  • Die Kontaktdaten der Besucherinnen und Besucher sollen erhoben und sechs Wochen aufbewahrt werden. Dritte dürfen von den Kontaktdaten keine Kenntnis erlangen. Personen, die die Erhebung ihrer Kontaktdaten verweigern, sind von dem Besuch oder der Nutzung der Einrichtung oder der Teilnahme an der Veranstaltung oder Versammlung auszuschließen.

Können Wettkämpfe stattfinden?
Ja, Wettkämpfe dürfen veranstaltet werden. Es gelten aber die Regeln der Verordnung zur Einhaltung des Abstandsgebotes, der Hygiene und der Begrenzung der Personenzahl (Paragraphen 3 bis 5 der Verordnung). Es muss ein Hygienekonzept erarbeitet werden.

Der Landesportverband Schleswig-Holstein e.V. informierte am 10. Juni 2020 per Mail über eine Erläuterung aus dem Ministerium für Inneres, ländliche Räume, Integration und Gleichstellung zur Landesverordnung und der Abstandsregel im Sport:

Gruppen von 10 Personen dürfen auch ohne das Einhalten der Abstands­regeln Sport ausüben. Auf die Sportart kommt es nicht an; auch kontakt­intensive Sportarten wie Kampfsport können ausgeübt werden. Bei der Ausübung von Sport gilt das allgemeine Abstandsgebot aus § 2 Absatz 1 der Corona-Verordnung. Dabei gilt ebenfalls die Ausnahme nach § 2 Absatz 1 Satz 2 Nr. 3, wonach der Mindestabstand von 1,5 Metern bei Zusammen­künften zu privaten Zwecken mit bis zu 10 Personen nicht eingehalten werden muss. Dies ist bei der Ausübung von Sport in einer Gruppe bis zu 10 Personen stets der Fall, weil sich die Personen zu einem privaten Zweck, nämlich der Ausübung von Sport, treffen.


Corona-Krise

Training & Stör-Schleifenfahrt

06. Mai 2020 von Martin Ölscher
Ab Mittwoch, 10. Juni 2020, beginnen wir wieder mit unsererm Training, das dann mittwochs und freitags um 17:00 Uhr stattfindet. Dafür gelten für alle Teilnehmer/innen verbindlich unser Hygienekonzept und die Nutzungsregeln für die Nutzung unserer Vereinseinrichtungen.

Darüber hinaus hat der Vorstand für das Taining folgende Regeln beschlossen (siehe auch Training):
  • Umkleiden und Einteilung von Trainingsgruppen bei jedem Wetter nur außerhalb des Bootshauses auf dem Vereinsgelände. Keine Zusammenkunft zur Einteilung von Traininsgruppen im Zwischenbau (z.B. bei Regenwetter).
  • Kleidung, Taschen u.a.m. werden in der Zeit, in der alle auf dem Wasser sind, möglichst in den PKW eingeschlossen. Einzelne Taschen von Radfahrern oder Fußgängern können im Zwischenbau abgestellt werden.
  • Einteilung der Trainingsteilnehmer/innen in mehrere kleine Gruppen
  • Beim Vorbereiten vor und Reinigen der Boote nach einem Training das Vereinsgelände nutzen, um Abstand zu halten. Das heißt nicht alle Boote wie üblich zur Reinigung direkt vor dem jeweiligen Bootslager ablegen.
  • Training nur in Einerkajaks, in Zweierkajaks nur mit Personen eines Haushalts
  • kein Training in Mannschaftsbooten (10er-Kanadier, Drachenboote)
  • keine PKW-Fahrgemeinschaften zum Training
  • jede Fahrt wird mit genauer Abfahrts- und Ankunftszeit, vollständigem Namen, dem genutzen Boot und gepaddelter Strecke im Fahrtenbuch dokumentiert.
Die Landesregierung Schleswig-Holstein hat gestern eine neue Er­satz­ver­kün­dung der Landesverordnung zur Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2 verkündet, die ab 08. Juni 2020 in Kraft tritt. Danach dürfen mit Ein­schrän­kun­gen auch wieder sportliche Wettkämpfe ausgerichtet werden.

Unsere "Stör-Schleifenfahrt" am 20. Juni 2020 kann stattfinden. Es haben sich bereits einige Teilnehmer/innen angemeldet, die wir bis jetzt baten, noch etwas Geduld zu haben, bis wir wissen ob und unter welchen Be­din­gun­gen die Tour stattfinden kann. Nun kann es losgehen.

Es wird für diese Tour ebenfalls ein Hygienekonzept ausgearbeitet, zu dem die Teilnahme stattfinden kann. Jede/r Teilnehmer/in - Vereinsmitglied und Gast - muss sich für diese Tour voher anmelden, da wir als Veranstalter die Zahl der Teilnehmer/innen kennen und gegebenfalls begrenzen müssen. Nutzt für Eure Anmeldung bitte das Anmeldeformular. Den Link zum An­mel­de­for­mu­lar findet Ihr auch wie üblich auf der Internetseite "Programm" beim Programmpunkt "Stör-Schleifenfahrt".

Wir machen einen weiteren Schritt zur Normalisierung unseres Ver­eins­lebens. Wir bitten aber alle unsere Mitglieder und Gäste Infektionen mit dem Corona-Virus durch verantwortungsvolles und umsichtiges Handeln so gut wie möglich zu verhindern. Haltet Abstand und bleibt gesund!


Corona-Krise

Hygienekonzept und Nutzungsregeln überarbeitet

06. Mai 2020 von Martin Ölscher
Der Vorstand hat am 05. Juni 2020 für das Hygienekonzept und die Nut­zungs­re­geln für die Nutzung unser Vereinseinrichtungen in einigen Punkten leichte Änderungen beschlossen. Das neue gefasste Hy­gie­ne­kon­zept und die Nutzungsregeln hängen jetzt an den Boots­haus­tü­ren aus und ist für alle Nutzer/innen unserer Einrichtungen verbindlich.


Corona-Krise

Neue Ersatzverkündung zur Corona-BekämpfVO

05. Juni 2020 von Martin Ölscher
Die Landesregierung Schleswig-Holstein hat heute eine neue Er­satz­ver­kün­dung der Landesverordnung zur Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2 verkündet, die ab 08. Juni 2020 in Kraft tritt. Hier die Ausschnitte, die uns als Sportverein betreffen.

§ 2 Absatz regelt die allgemeinen Anforderungen an die Hygiene und die Kontaktbeschränkungen. Es ist weiterhin im privaten und öffentlichen Raum zu anderen Personen ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten (Abstandsgebot).

In § 11 werden die Voraussetzungen für die Sportausübung geregelt:

(1) Für die Ausübung von Sport innerhalb und außerhalb von Sportanlagen gelten abweichend von §§ 3 und 5 folgende Voraussetzungen:
  1. das Abstandsgebot aus § 2 Absatz 1 ist einzuhalten;
  2. das Kontaktverbot nach § 2 Absatz 4 gilt nicht;
  3. bei der gemeinsamen Nutzung von Sportgeräten sind entsprechende Hygienemaßnahmen einzuhalten;
  4. soweit der Sport in Sportanlagen ausgeübt wird, haben Zu­schau­er­in­nen und Zuschauer keinen Zutritt; dies gilt nicht im Falle der Aus­rich­tung von Wettkämpfen nach Ziffer 5;
  5. für Wettkämpfe gelten die Anforderungen der §§ 3 bis 5 ent­spre­chend;
  6. die Vorschriften aus § 3 Absatz 4 sind anzuwenden;
  7. vom Deutschen Olympischen Sportbund oder von einzelnen Sport­fach­ver­bän­den entwickelte Empfehlungen werden vor Aufnahme des Sportbetriebs umgesetzt und vor Ort mit dem Hinweis auf deren Verbindlichkeit ausgehängt.
(2) Sofern der Sport in geschlossenen Räumen ausgeübt wird, hat der Betreiber oder Veranstalter nach Maßgabe von § 4 Absatz 1 ein Hygienekonzept zu erstellen, das auch das besondere Infektionsrisiko der ausgeübten Sportart berücksichtigt. Er hat nach Maßgabe von § 4 Absatz 2 die Kontaktdaten der Besucherinnen und Besucher zu erheben.

Danach sind wieder sportliche Wettkämpfe zulässig. Dafür gilt nach § 3

(2) Die jeweils aktuellen Empfehlungen und Hinweise der zuständigen öffentlichen Stellen zur Vermeidung der Übertragung des Coronavirus sollen beachtet werden. Die Betreiber, Veranstalter oder Versammlungsleiter haben die erforderlichen Maßnahmen zu treffen, um die Einhaltung folgender Hygienestandards zu gewährleisten:
  1. Besucherinnen und Besucher, Teilnehmerinnen und Teilnehmer halten in der Einrichtung oder Veranstaltung und beim Warten vor dem Eingang das Abstandsgebot aus § 2 Absatz 1 ein;
  2. Besucherinnen und Besucher sowie Beschäftigte, Teilnehmerinnen und Teilnehmer halten die allgemeinen Regeln zur Husten- und Niesetikette ein;
  3. in geschlossenen Räumen bestehen für Besucherinnen und Besucher, Teilnehmerinnen und Teilnehmer Möglichkeiten zum Waschen oder Desinfizieren der Hände;
  4. Oberflächen, die häufig von Besucherinnen und Besuchern, Teilnehmerinnen und Teilnehmer berührt werden, sowie Sanitäranlagen werden regelmäßig gereinigt;
  5. Innenräume werden regelmäßig gelüftet.
(3) An allen Eingängen ist durch deutlich sichtbare Aushänge in verständlicher Form hinzuweisen
  1. auf die Hygienestandards nach Absatz 2 Satz 2 Nummer 1 bis 5 und weitere nach dieser Verordnung im Einzelfall anwendbaren Hygienestandards;
  2. darauf, dass Zuwiderhandlungen zum Verweis aus der Einrichtung oder Veranstaltung führen können;
  3. auf sich aus dieser Verordnung für die Einrichtung oder Veranstaltung ergebende Zugangsbeschränkungen, gegebenenfalls unter Angabe der Höchstzahl für gleichzeitig anwesende Personen.
Die Umsetzung der Hygienestandards nach Nummer 1 ist jeweils kenntlich zu machen.

(4) Bei der Bereitstellung von Toiletten ist zu gewährleisten, dass enge Begegnungen vermieden werden und leicht erreichbare Möglichkeiten zur Durchführung der Händehygiene vorhanden sind. Für andere sanitäre Gemeinschaftseinrichtungen und Sammelumkleiden ist ein Hygienekonzept nach Maßgabe von § 4 Absatz 1 zu erstellen. Die Nutzung von Saunen, Whirlpools oder vergleichbaren Einrichtungen ist nur einzeln oder durch die Mitglieder eines gemeinsamen Hausstands zulässig.

§ 4 legt die Anforderungen an die Hygiene fest

(1) Soweit nach dieser Verordnung ein Hygienekonzept zu erstellen ist, hat der Verpflichtete dabei nach den konkreten Umständen des Einzelfalls die Anforderungen des Infektionsschutzes zu berücksichtigen. Im Hygienekonzept sind insbesondere Maßnahmen für folgende Aspekte vorzusehen:
  1. die Begrenzung der Besucherzahl auf Grundlage der räumlichen Kapazitäten;
  2. die Wahrung des Abstandsgebots aus § 2 Absatz 1;
  3. die Regelung von Besucherströmen;
  4. die regelmäßige Reinigung von Oberflächen, die häufig von Besucherinnen und Besuchern berührt werden;
  5. die regelmäßige Reinigung der Sanitäranlagen;
  6. die regelmäßige Lüftung von Innenräumen.
Der Verpflichtete hat die erforderlichen Maßnahmen zu treffen, um die Einhaltung des Hygienekonzepts zu gewährleisten. Auf Verlangen der zuständigen Behörde hat der Verpflichtete das Hygienekonzept vorzulegen und über die Umsetzung Auskunft zu erteilen. Darüber hinaus gehende Pflichten zur Aufstellung von Hygieneplänen nach dem Infektionsschutzgesetz bleiben unberührt.

(2) Soweit nach dieser Verordnung Kontaktdaten erhoben werden, sind das Erhebungsdatum, Vor- und Nachname, Anschrift, sowie, soweit vorhanden, Telefonnummer und E-Mail-Adresse für einen Zeitraum von sechs Wochen aufzubewahren und dann zu vernichten. Sie sind auf Verlangen der zuständigen Behörde zu übermitteln, sofern dies zum Zwecke der Nachverfolgung von möglichen Infektionswegen erforderlich ist. Es ist zu gewährleisten, dass unbefugte Dritte von den erhobenen Datenkeine Kenntnis erlangen. Eine anderweitige Verwendung ist unzulässig. Der zur Datenerhebung Verpflichtete hat Personen, die die Erhebung ihrer Kontaktdaten verweigern, von dem Besuch oder der Nutzung der Einrichtung oder der Teilnahme an der Veranstaltung auszuschließen. Soweit gegenüber dem zur Erhebung Verpflichteten Kontaktdaten angegeben werden, müssen sie wahrheitsgemäß sein; bei dienstlichen Tätigkeiten genügen die dienstlichen Kontaktdaten.

Nach § 5 Absatz 1 sind Veranstaltungen mit mehr als 250 Personen untersagt.

In der Begründung werden sportliche Veranstaltungen und insbesondere Wettkämpfe weiter erläutert:

Wettkämpfe dürfen veranstaltet werden. Für diese gelten dann allerdings die Vorschriften für Veranstaltungen. Soweit Zuschauer den Wettkampf verfolgen, gelten auch für diese die §§ 3 bis 5 dieser Verordnung. Gemäß Nummer 1 ist das Abstandsgebot nach § 2 Absatz 1 bei der Sportausübung einzuhalten. Insofern gelten auch die dortigen Ausnahmen vom Abstandsgebot.

Wir werden für unsere am 20. Juni 2020 geplante "Stör-Schleifenfahrt" ein Hygienekonzept ausarbeiten, das dann für alle Teilehmer/innen verbindlich ist. Die Veranstaltung, an der weit weniger als 250 Paddler/innen teilnehmen, findet ausschließlich im Freien unter Wahrung des geforderten Abstands - an Land und auf dem Wasser - statt. Es gibt keine Zuschauer/innen. So wie es aussieht, kann die Tour unter diesen Voraussetzungen stattfinden.


Corona-Krise

Beschränkungen zu Himmelfahrt und Pfingsten

20. Mai 2020 von Martin Ölscher
Die seit dem 18. Mai 2020 gültige Landesverordnung zur Neufassung der Corona-Bekämpfungsverordnung sieht nach § 20 Absatz 2 weitergehende Maßnahmen zur Regulierung von Tagestourismus vor:

"Die Befugnis der zuständigen Behörden, weitergehende Maßnahmen zum Schutz vor Infektionen nach dem Infektionsschutzgesetz zu treffen, bleibt von dieser Verordnung unberührt. Dies gilt insbesondere für Betretungsverbote zur Regulierung des Tagestourismus, um das Infektionsgeschehen kontrollieren zu können."

Da an den langen Wochenenden mit Christi Himmelfahrt und Pfingsten größere Besucherzahlen erwartet werden, beschloss die Kreisverwaltung des Kreises Nordfriesland am 18.05. in einer Allgemeinverfügung für Tagestouristen ein Betretungsverbot für die Nordseeinseln und Halligen in der Zeit vom 21. Mai 6:00 Uhr bis 24. Mai 20:00 Uhr und vom 30. Mai 6:00 Uhr bis 01. Juni 20:00 Uhr. Als Tagestourismus gilt danach jeder Aufenthalt, mit dem keine Übernachtung verbunden ist. Die Aufenthaltsberechtigung kann durch eine Buchungsbestätigung des Beherbergungsbetriebes nachgewiesen werden.

Diese Maßnahme wird unter anderem damit begründet, dass Übernachtungsgäste zur Angabe ihrer Kontaktdaten verpflichtet sind und so Infektionsketten nachverfolgt werden können. Eine lückenlose Erfassung von Tagestouristen sei dagegen nicht möglich.

Die Kreisverwaltung Steinburg informierte am 19.05. in einer Pressemitteilung über Sperrungen der Parkplätze in Kollmar und Kollmar-Bielenberg am Himmelfahrtswochenende. Bei der erwarteten Auslastung des Strand- und Hafenbereichs könne es erforderlich sein, auch Fußgänger und Radfahrer abzuweisen. Damit fallen die Strände von Kollmar und Bielenberg als Einsatzstellen für Kajaktouren auf der Unterelbe am Himmelfahrtswochende aus.

Wer für die langen Wochenenden Touren plant, muss sich über regionale Beschränkungen informieren!


Corona-Krise

Neue Ersatzverkündung zur Corona-BekämpfVO

16. Mai 2020 von Martin Ölscher
Auf den Internetseiten der Landesregierung Schleswig-Holstein steht jetzt die neue Landesverordnung zur Neufassung der Corona-Bekämpfungsverordnung, die am Montag 18. Mai 2020 in Kraft tritt. Hier die Ausschnitte, die uns als Sportverein betreffen.

§ 2 Absatz regelt die allgemeinen Anforderungen an die Hygiene und die Kontaktbeschränkungen:

(1) Zu anderen Personen ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten (Abstandsgebot). Dies gilt nicht,
  1. wenn die Einhaltung des Mindestabstands aus tatsächlichen oder rechtlichen Gründen nicht möglich ist;
  2. wenn die Übertragung von Viren durch ähnlich geeignete physische Barrieren verringert wird;
  3. für Angehörige des eigenen Haushalts und bei Zusammenkünften zu privaten Zwecken mit den Angehörigen eines weiteren Haushalts;
  4. für Ehegatten, Geschiedene, eingetragene Lebenspartner, Lebensgefährten, Geschwister, eigene Kinder und andere in gerader Linie Verwandte.
(2) Kontakte zu anderen Personen als den Angehörigen des eigenen Haushalts sind nach Möglichkeit auf ein Minimum zu beschränken.

(3) Die jeweils aktuellen Empfehlungen und Hinweise der zuständigen öffentlichen Stellen zur Vermeidung der Übertragung des Coronavirus sollen beachtet werden.

(4) Ansammlungen im öffentlichen Raum und Zusammenkünfte zu privaten Zwecken sind nur von im selben Haushalt lebenden Personen und Personen gestattet, die einem weiteren gemeinsamen Haushalt angehören (Kontaktverbot). Darüber hinaus sind Zusammenkünfte von Ehegatten, Geschiedenen, eingetragenen Lebenspartnern, Lebensgefährten, Geschwistern, eigenen Kindern und anderen in gerader Linie Verwandten zulässig, soweit die Teilnehmerzahl 10 Personen nicht übersteigt.

In den Erläuterungen heißt es dazu:

Um das Risiko der Übertragung zu minimieren, sind daher im privaten und öffentlichen Raum das Einhalten eines Mindestabstands von 1,5 Metern und die Begrenzung von Kontakten die wesentlichen Maßnahmen.
...
Die Umsetzung des Abstandsgebots erfordert in besonderem Maße die Eigenverantwortung der Bürgerinnen und Bürger.

In § 11 werden die Voraussetzungen für die Sportausübung geregelt:

(1) Für die Ausübung von Sport innerhalb und außerhalb von Sportanlagen gelten abweichend von §§ 3 und 5 folgende Voraussetzungen:
  1. das Abstandsgebot aus § 2 Absatz 1 ist einzuhalten;
  2. das Kontaktverbot nach § 2 Absatz 4 gilt nicht;
  3. bei der gemeinsamen Nutzung von Sportgeräten sind entsprechende Hygienemaßnahmen einzuhalten;
  4. soweit der Sport in Sportanlagen ausgeübt wird, haben Zuschauerinnen und Zuschauer keinen Zutritt;
  5. Wettkämpfe dürfen nicht veranstaltet werden;
  6. sanitäre Gemeinschaftseinrichtungen, insbesondere Sam­mel­um­klei­den, Duschräume, Saunen und Wellnessbereiche mit Ausnahme von Toiletten, sind zu schließen;
  7. vom Deutschen Olympischen Sportbund oder von einzelnen Sport­fach­ver­bän­den entwickelte Empfehlungen werden vor Aufnahme des Sportbetriebs umgesetzt und vor Ort mit dem Hinweis auf deren Verbindlichkeit ausgehängt.
(2) Sofern der Sport in geschlossenen Räumen ausgeübt wird, hat der Betreiber oder Veranstalter nach Maßgabe von § 4 Absatz 1 ein Hygienekonzept zu erstellen, das auch das besondere Infektionsrisiko der ausgeübten Sportart berücksichtigt. Er hat nach Maßgabe von § 4 Absatz 2 die Kontaktdaten der Besucherinnen und Besucher zu erheben.

Absatz 1 Punkt 7 verweist damit ausdrücklich auf die Übergangsregeln zur Wiederaufnahme des öffentlichen Sportbetriebs in den Vereinen im Kanusport des Deutschen Kanu-Verbandes e.V., die von uns eingehalten werden müssen.

Paragraph 11 wird in der Landesverordnung erläutert:

Bei der Regelung von Sport war es notwendig, von den §§ 3 und 5 ab­wei­chen­de Regelungen zu treffen. Andernfalls würden die strengen Vor­aus­set­zun­gen für Veranstaltungen für sämtliche sportlichen Aktivitäten gelten, die als Veranstaltungen einzustufen sind. Die in § 5 normierten Vor­aus­set­zun­gen wie z.B. das Sitzplatzgebot passen nicht zu sportlichen Aktivitäten. § 11 regelt die Ausübung von Sport innerhalb und außerhalb von sportlichen Anlagen. Zudem können sportliche Veranstaltungen (z.B. Training) durchgeführt werden. Wettkämpfe dürfen nicht veranstaltet werden.

Bei Sportausübung in geschlossenen Räumen ist nach Absatz 2 ein Hy­gie­ne­kon­zept zu erstellen. Dabei ist auf die ausgeführte Sportart Rücksicht zu neh­men, was ggf. über die Anforderungen nach § 4 hinausgehende Prä­ven­tions­maß­nah­men erfordert. Zum Beispiel kann bei besonders schweiß­trei­ben­den Sportarten (Cardiobereich im Fitnessstudio) ein größerer Abstand zwischen den Sportlern angemessen sein. Zudem sind die Kontaktdaten zu erheben. Für beides gelten die besonderen Vorgaben nach § 4.

In § 17 geht es um Beherbergungsbetriebe. Der Paragraph ist sehr knapp gefasst:

(1) Für Hotels und andere Beherbergungsbetriebe gelten folgende zu­sätz­li­che Anforderungen:
  1. Der Betreiber erstellt nach Maßgabe von § 4 Absatz 1 ein Hy­gie­ne­kon­zept;
  2. die Kontaktdaten der Besucherinnen und Besucher werden nach Maß­ga­be von § 4 Absatz 2 erhoben.
(2) Eine Absonderung nach § 30 Absatz 1 Satz 2 des Infektionsschutzgesetzes ist in Beherbergungsbetrieben unzulässig.

In den Erläuterungen finden sich mehr Details. Hier werden auch die für unsere Mehrtagestouren wichtigen Campingplätze genannt:

Die Vorschrift gilt für sämtliche Beherbergungsbetriebe: Hotels, Pensionen, Ferienhäuser, Wohnmobilstellplätze, Campingplätze, Ju­gend­frei­zeit­ein­rich­tun­gen, Jugendbildungseinrichtungen, Jugendherbergen, Schullandheime und vergleichbare Einrichtungen. Für diese Betriebe gelten zunächst die allgemeinen Anforderungen des § 3:
  • Einhaltung des Abstandsgebotes,
  • Einhaltung der Husten- und Niesetikette,
  • Möglichkeit zum Waschen oder Desinfizieren der Hände,
  • an allen Eingängen deutlich sichtbare Aushänge,
  • sanitäre Gemeinschaftseinrichtungen wie Sammelumkleiden, Dusch­räu­me und Wellnessbereiche sind, mit Ausnahme von Toiletten, für den Publikumsverkehr zu schließen.
Werden gastronomische Dienste angeboten, gelten zudem die Anforderungen nach § 7.

Einrichtungen zur Beherbergung von Kindern und Jugendlichen wie ins­be­son­de­re Jugendfreizeiteinrichtungen, Jugendbildungseinrichtungen, Ju­gend­her­ber­gen und Schullandheime dürfen auch wieder öffnen. Die Ein­schrän­kung, dass Gemeinschaftsräume und Duschen zu schließen sind, dürfte aber zu der Einschränkung führen, dass die Öffnung nur für Einzel- und Fa­mi­lien­rei­sen­de in Betracht kommt, soweit die Zimmer mit Ein­zel­sa­ni­tär­an­la­gen ausgestattet sind.

Sämtliche Beherbergungsbetriebe müssen ein Hygienekonzept erstellen. Zudem sind die Kontaktdaten zu erheben. Für beides gelten die allgemeinen Vorgaben nach § 3.

Danach dürfen Campingplätze wieder Gäste aufnehmen. Allerdings müssen Dusch- und Waschräume geschlossen bleiben. Damit sind Wo­chen­end­tou­ren mit Übernachtungen im Zelt in Schleswig-Holstein wieder möglich. Bei allen Touren mit Zielen außerhalb Schleswig-Holsteins muss geprüft werden, ob mit den vor Ort geltenden Regeln eine geplante Tour stattfinden kann.

Auf der Internetseite der Landesregierung Schleswig-Holstein werden auf einer Seite "Häufig gestellte Fragen" zum Thema "Sport" die Vor­aus­set­zun­gen für das Sporttreiben näher erläutert.

Der Präsident des Landessportverbandes Schleswig-Holstein e.V. Hans-Jakob Tiessen begrüßt in einer Pressemitteilung die neue Landesverordnung:

"Ich begrüße die Entscheidung der Landesregierung, nunmehr die Mög­lich­keit der Nutzung nahezu aller Sportanlagen drinnen und draußen ge­schaf­fen zu haben − unter genau festgelegten Bedingungen. Für die über 2.500 im Landessportverband organisierten Sportvereine ist dies das lang erhoffte Startsignal zum Wiedereinstieg in ein reguläres Vereinsleben.

Die Sportvereine haben sich gerade in dieser Krise als stabile ge­sell­schaft­li­che Kraft mit einer sehr hohen sozialen Bindungsfähigkeit erwiesen. Ich bin daher zuversichtlich, dass die Sportvereine auch diese nächste Phase der Lockerungen mit einer hohen Eigenverantwortung erfolgreich begleiten werden. Dabei ist eines klar: Die Corona-Krise ist noch nicht überwunden. Oberstes Gebot ist und bleibt die Gesundheit in der gesamten Bevölkerung. Die Pandemie muss weiter erfolgreich eingedämmt werden. Ein ver­ant­wor­tungs­vol­les und umsichtiges Handeln aller Sportlerinnen und Sportler wird hierbei einen wichtigen Beitrag leisten können"


Corona-Krise

DKV begrüßt Lockerungen

07. Mai 2020 von Martin Ölscher
In einer Videokonferenz am Donnerstag, den 07. Mai 2020, hat das Präsidium des Deutschen Kanu-Verbandes e.V. die Situation in der Corona-Pandemie neu bewertet.

DKV-Präsident Thomas Konietzko begrüßt die beschlossenen Lockerungen:

"Wir begrüßen die Beschlüsse der Regierungschefs und der Bundeskanzlerin. Es ist gut, dass Individualsport wieder zugelassen wird, auch wenn damit weiterhin einige Beschränkungen verbunden sind.

Der DKV hat als Handlungsempfehlung für seine Vereine ein Hygienekonzept erarbeitet und ist gut vorbereitet, verantwortungsbewusst auch in Zeiten der Corona-Pandemie unter Einhaltung aller Hygienevorschriften, des Abstandsgebotes und der lokalen Regelungen den Sportbetrieb wieder aufzunehmen."

Darüber hinaus beschloss das Präsidium des Deutschen Kanu-Verbandes e.V. folgendes Statement:

"Der Deutsche Kanu-Verband hofft, dass die Bundesländer und Landkreise, bei denen nun die konkrete Verantwortung für die Umsetzung der gefassten Beschlüsse zur Wiederaufnahme des Sportbetriebes liegt, möglichst überall gleiche Regeln für den organisierten Wassersport in Vereinen erlassen.

Der Flickenteppich unterschiedlicher lokaler Regeln in den einzelnen Kom­mu­nen und Landkreisen, die in den letzten zwei Wochen schon regional Wassersport ermöglichten, sollte bei der konkreten Umsetzung der heutigen Beschlüsse vermieden werden.

Es muss einheitliche und verständliche Regeln auf der Grundlage der vom DKV erarbeiteten Übergangsregeln zur Wiederaufnahme des öffentlichen Sportbetriebs für den organisierten Wassersport in ganz Deutschland geben, mit denen Gruppentraining wieder möglich ist. Die Kanutinnen und Kanuten werden diese verantwortungsbewusst umsetzen.

Die Regelungen sollten aber nur der erste Schritt zu einer Rückkehr zum normalen Vereinsbetrieb sein, dem schon bald unter Berücksichtigung der Infektionszahlen weitere Schritte folgen sollen. Sollte sich der Rückgang von Infizierten weiter positiv entwickeln, sollte unter Berücksichtigung der strengen Handlungsempfehlungen und Hygienerichtlinien des DKV auch wieder ein regulärer Wettkampfbetrieb für kleinere Regatten und Ge­mein­schafts­fahr­ten unter Berücksichtigung des Abstandsgebotes möglich sein.

Gerade in Zeiten von nötigen Einschränkungen und dem gemeinsamen Anstrengungen, die Pandemie einzudämmen, sind körperliche Aktivitäten im Boot, in der Natur, im täglichen Training, aber auch im Wettkampfbetrieb als Teil der Rückkehr zu einem normalen Leben für viele Kanutinnen und Kanuten motivierend und geben ein Stück Lebensqualität zurück."


Corona-Krise

Ausnahmeregelung in DKV-Wandersportordnung

07. Mai 2020 von Martin Ölscher
Wanderfahrerabzeichen Gold (Erwachsene)Der Deutsche Kanu-Verband e.V. teilt mit, dass auf Grund der lange währenden und unterschiedlichen Ein­schrän­kun­gen des Sporttreibens während der Corona-Pandemie in verschiedenen Bundesländern die Fachgremien der Landes-Kanu-Verbände, das DKV-Präsidium und der Frei­zeit­sport­aus­schuss vereinbart haben, die DKV-Wandersportordnung für den Jah­res­zy­klus 2019/2020 für den Geltungsbereich in Deutschland anzupassen.

Die Bestimmungen in § 13 in der DKV-Wandersportordnung zum Erwerb des Wanderfahrerabzeichens in Bronze für Erwachsene wurden geändert. Für das Wanderfahrerabzeichen in Bronze muss keine Teilnahme an einer Gemeinschaftsfahrt nachgewiesen werden.

Die geforderten Kilometerleistungen wurden reduziert:

vorherjetzt
DAMEN500 km250 km
Pfeilmit Behinderung400 km200 km
Pfeil Seniorinnen400 km200 km
Pfeil Seniorinnen mit Behinderung325 km163 km

vorherjetzt
HERREN600 km300 km
Pfeil mit Behinderung500 km250 km
Pfeil Senioren500 km250 km
Pfeil Senioren mit Behinderung425 km213 km

Senior/Seniorin ist, wer zum Beginn des Kanusportjahres (01.10.) das 70. Lebensjahr vollendet hat.

§ 14 und § 15 der DKV-Wandersportordnung mit den Anforderungen zum Erwerb der Wanderfahrerabzeichen in Silber und Gold bleibt hinsichtlich der Kilometerleistung, der Zahl der Gemeinschaftsfahrten und der geforderten Schulungen unverändert. Die Bedingungen für das Globusabzeichen in § 21 der DKV-Wandersportordnung bleiben ebenfalls unverändert.

Die Deutsche Kanujugend prüft derzeit ebenfalls die Anforderungen im Jugend- und Schülerbereich. Eine Entscheidung über Anpassungen wird in Kürze erwartet.


Corona-Krise

Regionalisierung der Maßnahmen

06. Mai 2020 von Martin Ölscher
Bund und Länder haben am 06. Mai 2020 über weitere Lockerungen der Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Epidemie verhandelt und einen Notfallmechanismus vereinbart. Steigt die Zahl von Infektionen in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt zu stark an, soll das Bundesland sicherstellen, dass vor Ort die Maßnahmen wieder verschärft werden. Als Kennzahl dient die Zahl der Infektionen in einem Landkreis, die in den jeweils vergangen sieben Tagen nicht über 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner ansteigen darf.

Dies hat eine Regionalisierung der Maßnahmen zur Folge. Was bisher auf Ebene der Landesregierung als Verordnung landesweit angeordnet wurde und landesweite Gültigkeit hatte, wird sich auf die Ebene der Landkreise verlagern. Über Öffnungen oder Schließungen entscheidet dann die Kreisverwaltung. Wenn Infektionsketten verfolgt werden und sich das Infektionsgeschehen eingrenzen lässt, können verschärfte Maßnahmen eine einzelne Einrichtungen wie ein Krankenhaus, ein Pflegeheim, einen Betrieb oder einen Sportverein betreffen. Ist die Infektionskette unklar, können für ein gesamtes Kreisgebeit verschärfte Maßnahmen angeordnet werden.

Im Falle von Neuinfektionen dürfte örtlich sehr schnell reagiert werden. Kann eine Kreisverwaltung Infektionsgeschehen nicht effektiv lokal eingrenzen, würde sehr schnell eine gesamte Region von erneut verschärften Maßnahmen betroffen sein.

Darüber hinaus hat man sich über eine Lockerung der Kontaktbeschränkungen verständigt. Es ist geplant, dass sich zwei Familien gegenseitig besuchen oder gemeinsam nach draußen gehen dürfen.


Corona-Krise

Bootshaus auf den Start vorbereitet

03. Mai 2020 von Martin Ölscher
Nach der neuen Landesverordnung ist die Ausübung unseres Kanusports mit Auflagen wieder möglich. Unser Bootshaus wurde vorbereitet, damit unsere Vereinsmitglieder ab Montag wieder auf das Wasser gehen können.

Abstand halten ist und bleibt das Gebot der Stunde. Das ist auf unserem 1.800 m2 großen Vereinsgelände bei der Vorbereitung eines Bootes auf eine Tour und vor dem Zurücklegen in das Bootslager problemlos möglich. Die Bootslager sind weit überwiegend von außen zugänglich, sind auf unserem Gelände verteilt und stehen zum Teil weit auseinander.

Ein Training, bei dem einem Anfäger beim Einsteigen in das Boot und beim Schließen der Spritzdecke geholfen wird, ist noch nicht möglich, da hier der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Aus dem gleichen Grund gehen die Mannschaftboote wie unsere Drachenboote und der Zehner-Kanadier vorerst noch nicht auf das Wasser.

Bootshausgang
Blick von außen in den umgebauten Bootshausgang.
Der Fahrtenbuchcomputer versperrt den Durchgang in die hinteren Gebäudebereiche. Händedesinfektionsmittel steht direkt hinter der Tür bereit.


Das vom Vorstand am 02. Mai 2020 beschlossene Hygienekonzept und die Nutzungsregeln hängen an den Eingangstüren aus. Bereiche in unserem Vereinsheim, die nach der Landesverordung weiter geschlossen bleiben müssen, sind entsprechend gekennzeichnet. Der Fahrtenbuchcomputer steht jetzt auf einem Brett quer im Gang des Sanitärtrakts und versperrt den Zugang in die Küche und die dahinter liegenden Bereiche. Das Zu­sam­men­tref­fen von Personen in den engen Gängen ist damit ausgeschlossen. Le­dig­lich die Toiletten sind zugänglich. Der Gang ist von außen einsehbar und es soll sich jeweils nur eine Person im Gang aufhalten. Es muss ge­ge­be­nen­falls vor der Tür mit entsprechendem Abstand gewartet werden, bis eine Person den Gang verlassen hat.

Kajaks auf der Stö r
Kajaks auf der Stör: Abstand lässt sich problemlos halten...

Direkt hinter der Eingangstür steht Händedesinfektionsmittel bereit. Alle Mitglieder sind aufgefordert beim Betreten des Bootshauses die Hände zu desinfizieren. In den Toilettenräumen stehen jetzt Flüssigseifenspender bereit und es liegen Papierhandtücher aus. Für in Abständen gemeinsam genutztes Material wie die Vereinspaddel gibt es Desinfektionstücher, mit denen ein Paddelschaft desinfiziert wird, bevor ein Paddel auf den Halter zurückgelegt wird.

Alle Touren werden von unseren Paddlerinnen und Paddlern im Ver­eins­fahr­ten­buch erfasst. So dokumentieren wir die Nutzungsintensität der Ver­eins­ein­rich­tun­gen und Kontakte, um im Falle eines Falles eine mögliche In­fek­tions­ket­te verfolgen zu können. Individuelle Touren sind derzeit möglich. Es gibt keine Zusammenkünfte und keine Vereinsfahrten im Rahmen eines Vereinsprogramms.

Alle Vereinsmitglieder wurden heute per Mail über das Hygienekonzept und die Nutzungsregeln informiert.

Noch sind wir von einem regulären Sportbetrieb wie vor Beginn der Corona-Epidemie weit entfernt. Aber ein erster Schritt ist gemacht.


Corona-Krise

Hygienekonzept und Nutzungsregeln beschlossen

02. Mai 2020 von Martin Ölscher
Der Vorstand hat heute in einer Online-Vorstandssitzung ein Hy­gie­ne­kon­zept und verbindliche Regeln für die Nutzung des Vereinsgeländes und des Bootshauses beschlossen, zu denen für unsere Vereinsmitglieder die Sport­aus­ü­bung nach der ab dem 04. Mai 2020 in Kraft tretenden Lan­des­ver­ord­nung über Maßnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 in Schleswig-Holstein die Ausübung des Kanusports wieder möglich ist.

Das Bootshaus wird nun so eingerichtet, dass nach der Landesverordnung weiterhin nicht zugängliche Bereiche nicht betreten werden können. Das Hygienekonzept und die Nutzungsregeln werden im Eingangsbereich des Bootshauses ausgehängt. Das Vereinsgelände darf dann ab dem 04. Mai 2020 von den Vereinsmitgliedern zur Sportausübung nur betreten werden, wenn die beschlossenen Regeln bis auf Weiteres verbindlich anerkannt und konsequent befolgt werden.

Alle Mitglieder werden in Kürze per Mail über das ab Montag, 04. Mai2020, geltende Hygienekonzept und die Nutzungregeln informiert.


Corona-Krise

Neue Ersatzverkündung zur SARS-CoV-2 BekämpfVO

01. Mai 2020 von Martin Ölscher
Auf den Internetseiten der Landesregierung Schleswig-Holstein steht jetzt die neue Landesverordnung über Maßnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 in Schleswig-Holstein, die am Montag 04. Mai 2020 in Kraft tritt.

Nach § 6 Absatz 3 Punkt 6 sind weiterhin öffentliche und private Sportanlagen (drinnen und draußen), Schwimm- und Spaßbäder, Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungen zu schließen.

In § 6 Absatz 11 werden jetzt Ausnahmen für kontaktfreie Sportarten - wie den Kanusport - festgelegt:

(11) Abweichend von Absatz 3 Nummer 6 können öffentliche und private Sportanlagen draußen für den Sport- und Trainingsbetrieb für den Freizeit- und Breitensport zur Ausübung kontaktfreier Sportarten unter folgenden Bedingungen genutzt werden:
  1. der Sport muss kontaktfrei durchgeführt werden,
  2. der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Sportlern untereinander und zu den Trainerinnen und Trainern ist stets zu wahren,
  3. insbesondere bei der gemeinsamen Nutzung von Sportgeräten sind Hygienemaßnahmen einzuhalten,
  4. Umkleiden, Duschen, Gemeinschaftsräume und Gastronomie bleiben geschlossen,
  5. eine Steuerung des Zutritts zu den Sportanlagen unter Vermeidung von Warteschlangen erfolgt,
  6. Zuschauerinnen und Zuschauer dürfen die Einrichtungen nicht betreten sowie
  7. weitere vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und den einzelnen Sportfachverbänden entwickelte Empfehlungen werden vor Aufnahme des Sportbetriebs umgesetzt und vor Ort in schriftlicher Form zur Information der Nutzerinnen und Nutzer mit dem Hinweis auf deren Verbindlichkeit ausgehängt.
In der Verordnung werden die Ausnahmen zu § 6 begründet:

"Die Absätze 8 bis 11 sehen Lockerungen für die Bereiche Sportboothäfen, Museen, botanische Gärten und kontaktarme Sportarten vor. Maßgeblich für diese Regelungen war die Abwägung zwischen den infektiologischen Notwendigkeiten einerseits und der möglichst weitgehenden Abmilderung der Grundrechtsbeschränkungen der Bürgerinnen und Bürger andererseits. Diese machen es möglich, unter engen hygienischen Vorgaben einzelne Bereiche wie botanische Gärten und Museen wieder dem Publikum zu öffnen und andererseits einzelne kontaktarme Tätigkeiten und Sportarten wieder in gewissem Umfang zuzulassen.

Absatz 11 Satz 1 erlaubt die Öffnung von Sportanlagen, soweit dort kontaktfrei Sportarten unter freiem Himmel ausgeübt werden. Außerhalb von Sportanlagen war die Ausübung von Sport bislang auch schon möglich, soweit dabei die Kontaktbeschränkungen des § 2 Absatz 2 eingehalten wurden. Da das Infektionsrisiko bei der Ausübung von Sport unter freiem Himmel und bei Einhaltung der Kontaktbeschränkungen gering ist, werden zusätzlich auch Außensportanlagen wieder geöffnet.

Dazu zählen sämtliche öffentliche und private Sport- und Bewegungsanlagen im Freien.

Im Einzelnen dürfen Sportarten unter freiem Himmel ausgeübt werden, die als kontaktfrei gelten. Das gleiche gilt für das Angebot von Frei­zeit­ak­ti­vi­tä­ten, soweit sie sich auf das Angebot von kontaktfreien Sport- und Be­we­gungs­ar­ten im Freien beziehen. Eine Differenzierung nach Sportarten wird hierbei explizit nicht vorgenommen. Entscheidend ist, dass bei der Ausübung ein Mindestabstand von 1,5 Metern nicht unterschritten wird.

Mit der Öffnung des Angebots von Freizeitaktivitäten hinsichtlich kontaktfreier Sportarten soll auch die Vermietung von Sportgeräten ermöglicht werden (z.B. Fahrradverleih, Kanuverleih etc.).

Der Katalog in Absatz 11 Nummern 1 bis 7 regelt die neben den allgemeinen Anforderungen geltenden besonderen Voraussetzungen für die Öffnung von Außensportanlagen. Wichtig ist auch der Verweis auf die erarbeiteten Konzepte der jeweiligen Sportfachverbände und des DOSB, die die besonderen Bedingungen jeder einzelnen Sportart berücksichtigen und zu verfolgen sind. Damit allen Nutzern der Sportanlage die zu beachtenden Vorkehrungsmaßnahmen bekannt sind, sollen die Konzepte für alle einsehbar in/an der Sportanlage ausgehängt werden.

Trotz der Öffnung gilt das grundsätzliche Kontaktminimierungsgebot. Außerdem sind trotz der Öffnung weiterhin keine Veranstaltungen erlaubt (Turniere, Wettkämpfe oder sonstige Events). Zudem gilt bei der Ausübung von Dienstleistungen das Kontaktverbot. Dies ist insbesondere relevant, wenn die Ausübung von Sport mit einer Dienstleistungstätigkeit verbunden ist, bei der der Mindestabstand nicht gewährleistet werden kann (z.B. bei körperlicher Hilfestellung).

Als kontaktfrei zählen insbesondere Individualsportarten wie z.B. Leichtathletikdisziplinen, Radfahren, Pferdesport, Rennsport, Klettern, Tennis, Tischtennis, Golf, Bogenschießen, Schießen, Jagdsport, Angeln, Surfen, Skateboarding, Segeln, Luftsport, Yoga etc."

Logo DOSBDer Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat auf seiner Internetseite "Wiedereinstieg in das vereinsbasierte Sporttreiben" die eigenen Leitlinien und alle von den einzelnen Sportfachverbänden erarbeiteten Konzepte zusammengestellt, darunter auch das Konzept des Deutschen Kanu-Verbands e.V. "Übergangsregeln zur Wiederaufnahme des öffentlichen Sportbetriebs in den Vereinen im Kanusport".

Unser Vorstand wird in einer Online-Vorstandssitzung am Samstag, 02. Mai 2020, ein Hygieniekonzept beschließen. Der Zugang zu nicht zu nutzenden Räumen wird beschränkt und die notwendigen Maßnahmen ergriffen, um die Wiederaufnahme der vorerst noch individuellen Sportausübung ab dem 04. Mai 2020 unter Einhaltung von Abstands-, Hygieneregeln und des Infektionsschutzes möglich zu machen. Wir informieren unsere Vereinsmitglieder am Sonntag, 03. Mai 2020.

Wir freuen uns über einen ersten Schritt aus dem Stillstand unseres Sportbetriebs und bitten alle unsere Vereinsmitglieder verantwortungsvoll mit der Situation umzugehen, festgelegte Regeln konsequent einzuhalten und den notwendigen Infektionsschutz weiter Ernst zu nehmen.


Corona-Krise

Ausblick auf geplante Lockerungen

01. Mai 2020 von Martin Ölscher
Die Landesregierung Schleswig Holstein gibt mit einer am 29. April 2020 herausgegebenen Medien-Information einen Ausblick auf die geplanten Lockerungen. Die Koalitionspartner einigten sich auf Anpassungen der Landesverordnung, die jeweils ab dem 04. Mai in Kraft treten sollen. Zum Sport heißt es:

"Kontaktarme Sportarten im Freien sollen wieder ausgeübt werden können. Voraussetzung hierfür ist die Einhaltung von Hygieneregeln. Als kontaktarm gilt eine Sportart, wenn bei deren Ausübung in der Regel ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen zwei Personen nicht unterschritten wird. Sportgeräte für kontaktarme Sportarten wie Fahrräder oder Kanus dürfen wieder gewerblich verliehen werden."

Auf der Internetseite der Landesregierung Schleswig-Holstein findet man eine Zusammenfassung der in einer dreistündigen Videokonferenz am 30. April 2020 mit Vertretern von Bund und Ländern vereinbarten Erleichterungen. Dort heiß es

"Golf, Tennis, Kanufahren – diese und weitere kontaktarme Sportarten im Freien sollen ebenfalls ab Montag wieder möglich sein. Voraussetzung ist, dass die Sportler immer einen Mindestabstand von 1,5 Metern zueinander einhalten und die Hygieneregeln beachten. Auch Geräteverleihe zum Beispiel für Fahrräder oder Kanus dürfen wieder öffnen, ebenso wie die Sportboothäfen. Duschen und Gemeinschaftsräume müssen jedoch geschlossen bleiben, lediglich die Toiletten dürfen zugänglich sein."

Kajak wird an unserer Stegrampe eingesetzt
Bald wieder möglich: Start zu einer Tour an unserer Stegrampe

Wir werden ab dem 04. Mai wieder an die auf dem Vereinsgelände gelagerten Boote herankommen und damit auf das Wasser gehen können. Training oder Touren im Drachenboot oder Mannschaftkanadier sind wegen der weiter einzuhaltenden Abstandsregeln bis auf Weiteres nicht möglich.

Ich hoffe, die neue Landesverordnung wird zum oder am Wochenende veröffentlicht. Es geht um "Lockerungen" und nicht um eine Aufhebung der Maßnahmen zum Infektionsschutz. Es wird Auflagen geben, die wir einhalten müssen. Es wäre schön, wenn wir zum Startschuss am 04. Mai 2020 ein klein wenig Vorlauf für die notwendige Vorbereitungen und die Information unserer Vereinsmitglieder bekommen.

Wie wir unsere Vereinseinrichtungen nutzen können, richtet sich nach den in der kommenden Verordnung festgelegten Auflagen.


Corona-Krise

Keine kreative Auslegung der Lockerungen

28. April 2020 von Martin Ölscher
Mit Spannung warten wir auf den kommenden Montag. Dann soll es mit einer neuen Landesverordnung Lockerungen für den Sport geben.

Wir alle wünschen uns ein Leben wie in Zeiten vor der Corona-Pandemie zurück. Da ist es kein Wunder, dass mittlerweile von allen Seiten vehement Lockerungen der Maßnahmen gefordert werden. Jeden Tag etwas stärker.

Mit strikten Maßnahmen hat Deutschland die Zahl der Infektionen klein halten können. Die Pandemie ist aber noch nicht überstanden.

Man hört Corona ist sei nicht schlimmer als eine Grippe. Jedes Jahr sterben durch die saisonale Grippe Tausende von Menschen und keiner rege sich auf. Was zu diesem Vergleich so gar nicht passen will, sind die Kühlauflieger in New York, um die Toten zu lagern. Oder die Menschen in Ecuador, die ihre Verstorbenen in Plastikfolie eingewickelt zuhause oder auf der Straße ablegen, weil sie keiner abholt.

Der Virologe Prof. Christian Drosten warnt heute: "Müssen mit Anstieg der Infektions-Zahlen auf 'nicht mehr erträgliches Maß' rechnen" (Quelle: Focus). Deutschland ist wegen der strikten Maßnahmen bisher glimpflich durch die Pandemie gekommen. Als "Präventions-Paradox" bezeichnet Christian Drosten, dass die als Ergebnis der Maßnahmen niedrigen Infektionszahlen herangezogen werden, um die Schutzmaßnahmen nun als überzogen darzustellen.

Christian Drosten sagt dazu (Quelle: Redaktionsnetzwerk Deutschland):

"Die Menschen behaupten, wir hätten überreagiert, der politische und ökonomische Druck, zur Normalität zurückzukehren, steigt. Der Plan der Bundesregierung ist es, die Lockerungen behutsam durchzuführen, doch die Länder stellen ihre eigenen Regeln auf. Ich befürchte, dass wir eine Menge Kreativität in der Auslegung der Lockerungen sehen werden. Es beunruhigt mich, dass die Reproduktionsquote wieder ansteigen wird und dass eine zweite Welle auf uns zu kommen könnte"

Christian Drosten beschreibt seine Sicht der Dinge und was in den vergangenen Monaten über das Coronavirus gelernt wurde, in einem Interview mit dem ORF. Darin geht er auch kurz auf den vermeintlich liberalen Sonderweg in Schweden ein.

Wir Itzehoer Wasser-Wanderer werden bei der Auslegung der Lockerungen nicht kreativ vorgehen. Wir werden nicht nach Schlupflöchern suchen. Alle mit den erwarteten Lockerungen verbunden Auflagen legen wir strikt im Sinne des Infektionsschutzes aus.

Die Vorschläge der Sportverbände nennen alle Arten von Gemeinschaftsräumen, die nicht zugänglich sein sollen. Wenn unser Vereinsheim geschlossen bleiben muss, bleibt es geschlossen. Da unser Bootshaus aus Bootlager im Zwischenbau und dem Vereinsheim besteht, dürfte der Zwischenbau als Bootslager betreten werden, alle anderen Räume nicht.

Wir müssen abwarten, was in die Verordnung am Ende aufgenommen wird.
Dann wissen wir, was unter Auflagen möglich ist, was nicht und was wir gegebenenfalls zur Erfüllung der Auflagen organisieren müssen.


Corona-Krise

Auf dem Weg zu Erleichterungen im Sport

27. April 2020 von Martin Ölscher
Die Landesregierung Schleswig-Holstein hat für den 04. Mai 2020 für den Sport und insbesondere auch den Wassersport Erleichterungen an­ge­kün­digt. Diese stehen aber unter dem Vorbehalt, dass sich das In­fek­tions­ge­sche­hen weiter im Rahmen hält. Bis zum 30. April 2020 soll an der not­wen­di­gen Landesverordnung gearbeitet werden. Ich forderte den für uns zu­stän­di­gen Dachverband - den Landes-Kanu-Verband Schleswig-Holstein e.V. - auf, als unsere Interessenvertretung tätig zu werden.

Was auch immer kommt - es wird ein kleiner Schritt. Der Weg zu einem nor­ma­len Vereinsleben und -programm ist noch lang.

Nach den Informationen der letzten Tage leisten die Sportverbände Lobby­ar­beit. Der Deutsche Olympische Sportbund e.V. (DOSB) hat Leitplanken für die Sportausübung in Corona-Zeiten formuliert.

Die Fachverbände - darunter der Deutsche Kanu-Verband e.V. in Ko­ope­ra­tion mit dem Deutschen Ruderverband e.V. - haben ebenfalls Rah­men­be­din­gun­gen ausgearbeitet.

Heute veröffentlichte der DOSB auf seiner Internetseite eine Stellungnahme "Hoffnung auf Rückkehr zum Sport". Der Text steht ebenfalls auf der In­ter­net­sei­te des Landessportverbandes Schleswig-Holstein e.V. (siehe hier):

In dem Text wird DOSB-Präsident Alfons Hörman zitiert:

"Nach den positiven Rückmeldungen der Sportminister*innen der Länder haben wir unser Angebot an die Politik für eine Wiederaufnahme des ver­eins­ba­sier­ten Sporttreibens weiterentwickelt. Neben 10 DOSB-Leitplanken liegen nun auch angepasste sportartspezifische Übergangs-Regeln der Fachverbände für einen ersten vorsichtigen Schritt ins vereinsbasierte Sport­trei­ben vor. Wir sind somit auf einen verantwortungsvollen Wie­der­ein­stieg vorbereitet und hoffen nun zeitnah auf ein bundeseinheitliches Signal der Öffnung durch die Politik"

Weiter heißt es

"Nach den gemeinsamen Vorstellungen von organisiertem Sport und der Sportministerkonferenz der Länder wird ein erster Schritt der Lockerung ausschließlich für Bewegungsangebote im Freiluftbereich gelten, zudem sind umfassende weitere Regelungen, wie Mindestabstand und Hygienevorgaben zu beachten.

Dabei bleiben die Sportheime, deren Umkleiden und Gastronomiebereiche und Hallen geschlossen. Bei positivem Verlauf können später die nächsten Schritte zur weiteren Öffnung erfolgen.

Der organisierte Sport verzichtet ganz bewusst auf eine Positivliste von Sportarten, denn es geht um angepasste Bewegungsangebote für alle Mitglieder in den Vereinen. 'Seitens des Sports können wir mit bewährten Strukturen und den unzähligen erfahrenen Verantwortungsträger*innen einen wertvollen Teil dazu beitragen, dass Deutschland wieder in Bewegung kommt. Dabei sind wir uns der besonderen Chancen und Risiken bewusst und werden deshalb stets nach der Maxime handeln, dass Infektionsrisiken so weit wie irgend möglich minimiert werden müssen', sagte DOSB-Präsident Hörmann."

Danach wird es keine Reihe von Einzelregelungen für verschiedene Sport­ar­ten geben, nach denen hier etwas möglich ist, was dort nicht erlaubt ist.

Diese Stellungnahme zeigt, womit wir rechnen müssen:
  • Vereinsheime bleiben geschlossen
  • Vereinsfahrten und Zusammenkünfte finden weiterhin nicht statt
  • Kanusport im Freien wird unter Auflagen und Einhaltung von Min­dest­ab­stand und Hygienevorgaben erlaubt. Boote dürfen dazu aus den Lagern - dazu gehört bei uns auch der Zwischenbau - geholt werden.
  • Mannschaftssport im Drachenboot ist nicht möglich, da im Boot die Abstandsregeln nicht eingehalten werden können
Wenn das so in eine Verordnung aufgenommen wird, stehen uns die Toiletten nicht zur Verfügung.

Ich habe den DOSB und den Landessportverband Schleswig-Holstein eben um eine Stellungnahme gebeten, wie die Toilettennutzung aussehen soll. Umkleiden und Duschen zuhause sei kein Problem. Müssen sich Sport­ler*in­nen vor oder nach dem Sport in Freien gegebenenfalls auf dem Ver­eins­ge­län­de hinter Büschen und Hecken erleichtern?

Wenn wir wieder auf das Wasser gehen können und unser Fahrtenbuch auf dem Fahrtenbuchtresen für uns nicht erreichbar ist, dokumentieren wir unsere Touren online mit efa mobil. Wer in Zeiten der Schließung unseres Vereinsgeländes Touren mit einem zuhause gelagerten Boot unternommen hat, kann diese ebenfalls mit efa mobil erfassen oder mir - wenn es mehrere Touren sind - eine Excel-Tabelle mit den Toureneinträgen (Link siehe auch auf Internetseite "Verein") mailen.

Mit dem Fahrtenbuch wird dokumentiert, wann wer mit wem auf dem Wasser war oder vor oder nach einer Tour auf dem Vereinsgelände - auch mit Abstand - zusammengetroffen ist. Im Falle einer Infektion einer Sport­le­rin oder eines Sport­lers können so die dokumentierten Kontakte nachvollzogen werden.

Wir müssen abwarten, was in die Verordnung am Ende aufgenommen wird.
Dann wissen wir, was unter Auflagen möglich ist, was nicht und was wir gegebenenfalls zur Erfüllung der Auflagen organisieren müssen.


Corona-Krise

Mund-Nasen-Bedeckungsverordnung (MNB-VO)

24. April 2020 von Martin Ölscher
Die Landesregierung Schleswig-Holstein hat heute eine weitere Ersatzverkündung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (MNB-VO) erlassen, die am 29. April in Kraft tritt.

Danach sind alle Personen in öffentlich zugänglichen Bereichen des Personennahverkehrs, Taxen und anderen Transportangeboten, in Einzelhandeslgeschäften, in Einkausfzentren und anderen Verkaufsräumen zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung verpflichtet. Es gibt nur wenige Ausnahmen.

Jede Mund-Nasen-Bedeckung ist geeignet, eine Ausbreitung des Corona-Virus über Tröpfchenpartikel durch Husten, Niesen oder Aussprache zu verringern. Ein Zertifikat für eine Schutzkategorie oder eine besondere Kennzeichnung ist nicht erforderlich. Alle aus Stoff genähten Bedeckungen, Schals, Tücher, Schlauchschals und andere Stoffzuschnitte oder andere Materialien, die geeignet sind, Mund und Nase vollständig zu bedecken, erfüllen die Anforderungen der Verordnung. Wer eine Mund-Nasen-Bedeckung trägt, muss darauf achten, dass beim Tragen Mund und Nase vollständig bedeckt bleiben.

Das Bundesamt für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) informiert auf einer Internetseite "Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen" über verschiedene Arten von Mund-Nase-Bedeckungen und erklärt die hygienische Handhabung. Ein Merkblatt fasst diese Hinweise zusammen.


Corona-Krise

Neue Ersatzverkündung zur SARS-CoV-2 BekämpfVO

18. April 2020 von Martin Ölscher
Die Landesregierung Schleswig-Holstein hat am 18. April 2020 eine weitere Ersatzverkündung zur SARS-CoV-2-Bekämpfungsverordnung erlassen. Nach § 6 Absatz 3 Ziffer 6 sind weiterhin öffentliche und private Sportanlagen (drinnen und draußen) zu schließen. Unser Vereinsgelände mit dem Bootshaus und den Bootslagerschuppen bleibt aus diesem Grund weiter geschlossen. Diese Verordnung gilt bis zum 03. Mai 2020.

Unser Arbeitsdienst am 25. April 2020 und unser Anpaddeln am 26. April 2020 können nicht stattfinden und fallen aus.

Wir müssen auf die für den 04. Mai 2020 angekündigten Erleichterungen für den Wassersport warten und die geforderten Auflagen kennen, bevor wir unser Vereinsgelände für eine eingeschränkte Sportausübung wieder öffnen können.


Corona-Krise

Lockerung der Maßnahmen?

17. April 2020 von Martin Ölscher
Heute steht in den Zeitungen des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlages ein Artikel "Maß und Mitte: Das sind die Lockerungen im Land".

Darin heißt es "Ab 4. Mai wird Freizeitsport im Freien wie Tennis, Reiten, Golf oder Wassersport ermöglicht, die Sportboothäfen sollen öffnen. ... Eine entsprechende Verordnung wird bis zum 30. April erarbeitet und vom 03. Mai an umgesetzt."

Unsere Finanzministerin Monika Heinold kündigte in einer Pressekonferenz (siehe Video "Heinold kündigt Lockerungen für den Freizeitsport an" in der ARD Mediathek) Erleichterungen fü den Freizeitsport unter dem Vorbehalt, dass das Infektionsgeschehen weiter begrenzt gehalten werden kann, ab dem 04. Mai an. Für Freizeitsport der draußen und in der Regel nur mit ein bis zwei Personen stattfindet, so dass die Abstandsregeln eingehalten werden können, sollen demnach die derzeit geschlossenen Sportstätten wieder geöffnet werden.

Mit dem Kajak auf dem Wasser. Das muss wieder möglich sein, auch wenn das Boot dazu aus dem Bootslager auf unserem Vereinsgelände geholt werden muss.

Kajak auf der Stör

Über den Verteiler des Wassersportverbandes Kreis Steinburg bekam ich gestern ein Mail des Vorsitzenden des Segler-Verbandes Schleswig-Holstein e.V. Jan-Dirk Tenge an das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus, mit der Bitte, bei den geplanten Lockerungen individuelle Saisonvorbereitungsarbeiten in den Sportboothäfen zu erlauben. Die faktische Stilllegung des Wassersportbetriebes auch unter Einhaltung der geltenden Hygienevorschriften und Abstandsregelungen gehe über das erforderliche Maß hinaus und sei nicht verhältnismäßig.

Das Mail leitete ich gestern an den Landes-Kanu-Verband Schleswig-Holstein e.V. mit der Bitte weiter, in diesem Sinne auch für den Kanusport aktiv zu werden. In den nächsten 14 Tagen wird die Verordnung ausgearbeitet und da könnte ein wenig Lobbyarbeit hilfreich sein.

Auch wenn der Wunsch nach Normalität groß ist, sind wir in der Corona-Epidemie noch nicht über den Berg. Die ersten kleinen Erfolge bei der Eindämmung der Infektionszahlen können nur gehalten werden, wenn sich alle weiterhin diszipliniert verhalten und alles Mögliche zur weiteren Eindämmung tun. Wir müssen abwarten, was ab Anfang Mai unter welchen Auflagen wieder möglich ist und wie unser Verein gegebenenfalls die individuelle Sportausübung organisieren kann.

Zusammenkünfte werden Sportvereinen aller Voraussicht nach dann noch nicht erlaubt sein. Ich rechne nicht damit, dass unser Arbeitsdienst am 25. April 2020 und unser Anpaddeln am 26. April 2020 wie geplant stattfinden können.


Corona-Krise

Familienbesuche?

11. April 2020 von Martin Ölscher
In der am 08. April 2020 erlassenen Ersatzverkündung zur SARS-CoV-2-Bekämpfungsverordnung wurden erstmals familiäre Zusammenkünfte geregelt. Was alle als eine Lockerung der Maßnahmen verstanden haben, war so nicht gemeint. Auch bisher waren familiäre Zusammenkünfte mög­lich. Da aber nicht festgelegt war, wie viele Personen zu­sam­men­kom­men durften, sei nun mit der Maximalzahl von 10 Personen eine Begrenzung vorgenommen worden.

Auf der Internetseite der Landesregierung Schleswig-Holstein wird in den "Häufig gestellten Fragen" zum Thema "Tourismus" erklärt, wie Besuche stattfinden sollten:

"Eine Einreise zum Besuch der Familie ist grundsätzlich nicht untersagt. Unabhängig davon gilt aber auch für Reisen zu Familienbesuchen die drin­gen­de Bitte, dass diese auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren sind. Dies gilt natürlich umso mehr, wenn Risikogruppen, also ältere Men­schen, Menschen mit Vorerkrankungen oder Raucher betroffen sind. Gerade vor dem Hintergrund eines vermeidbaren Risikos sollte auf Fa­mi­lien­be­su­che freiwillig verzichtet werden und diese auf einen späteren Zeitpunkt ver­scho­ben werden."


Corona-Krise

Neue Ersatzverkündung zur SARS-CoV-2 BekämpfVO

08. April 2020 von Martin Ölscher
Die Landesregierung Schleswig-Holstein hat am 08. April 2020 eine weitere Ersatzverkündung zur SARS-CoV-2-Bekämpfungsverordnung erlassen. Nach § 6 Absatz 3 Ziffer 6 sind weiterhin öffentliche und private Sportanlagen (drinnen und draußen) zu schließen.

§ 2 regelt Reisen nach Schleswig-Holstein, öffentliche und private Ver­an­stal­tun­gen und Kontaktverbote. Es bleibt bei den Kon­takt­be­schrän­kun­gen im öffentlichen Raum. Nach Absatz (3a) dürfen aber Ehegatten, Geschiedene, eingetragene Lebenspartner, Lebensgefährten, Geschwister und in gerader Linie Verwandte zusammenkommen. Personen aus diesem Kreis dürfen auch von außerhalb Schleswig-Holsteins zu einer Zusammenkunft anreisen.

Die Teilnehmerzahl eines solchen Zusammenkommens im privaten Raum so­wie entsprechender Zusammenkünfte im öffentlichen Raum darf ins­ge­samt zehn Personen nicht übersteigen. Ausnahmsweise ist bei Haushalten mit mehr als zehn Personen die Zahl der tatsächlichen Mitglieder des Haus­halts maßgeblich.


Corona-Krise

Wir bleiben kreativ zuhause

05. April 2020 von Martin Ölscher
Heute ist wieder so ein Tag mit Traumwetter. Raus aufs Wasser? Leider nein. Unsere Boote müssen weiter auf dem geschlossenen Vereinsgelände in ihren Lagern liegen bleiben.

Paddelschlumpf

Was machen Paddler/innen in Zeiten von Corona? Sie sind kreativ. Von der Erstbefahrung des eigenen Gartenteichs bis zu Planspielen auf der Jü­ber­mann-Karte. Einige Fotos vom kreativen Alternativprogramm unserer Padd­ler/innen zeigen wir in einem Fotoalbum.

Haltet durch! Es kommen auch wieder bessere Zeiten.


Corona-Krise

Neue Ersatzverkündung zur SARS-CoV-2 BekämpfVO

03. April 2020 von Martin Ölscher
Die Landesregierung Schleswig-Holstein hat am 03. April 2020 eine weitere Ersatzverkündung zur SARS-CoV-2-Bekämpfungsverordnung erlassen. Nach § 6 Absatz 3 Ziffer 6 sind weiterhin öffentliche und private Sportanlagen (drinnen und draußen) zu schließen.

Nach § 6 Absatz 4 kann nun die zuständige Behörde für die Nutzung von Sportanlagen durch Berufssportlerinnen und Berufssportler sowie durch Kaderathletinnen und Kaderathleten zur Vorbereitung auf die Olympischen Spiele im Jahr 2021 Ausnahmen unter der Bedingung zulassen, dass ein individuelles Hygienekonzept umgesetzt und der Ausschluss des Zugangs für weitere Personen sichergestellt wird.

Erstmalig wird in dieser Ersatzverkündung in § 12 Absatz 9 explizit darauf hingewiesen, dass jemand nach dem Infektionsschutzgesetz ordnungswidrig handelt, wer eine Sportstätte vorsätzlich oder fahrlässig geöffnet hält. In einem Bußgeldkatalog wurde dafür das Bußgeld auf 1.000 bis 5.000 Euro festgelegt.

Damit hat sich für uns Breitensportler nichts an der Schließung unseres Vereinsgeländes geändert.

Der Präsident des Landessportverbandes Schleswig-Holstein e.V. Hans-Jakob Tiessen wendet sich in einer in seinen Worten "außergewöhnlich be­drücken­den Ausnahmesituation" heute direkt an die Sportlerinnen und Sportler in Schleswig-Holstein:

"Die Corona-Krise hat das gesellschaftliche und sportliche Leben in Schles­wig-Holstein weiterhin fest im Griff. Der Sport-, Spiel-, Trainings- und Wett­kampf­be­trieb ist vollständig zum Erliegen gekommen. Es ist bis heute nicht absehbar, wann er wieder aufgenommen werden kann.

Zum Schutz der Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger in unserem Land war die durch die Landesregierung angeordnete Schließung der Sportstätten unabwendbar. Dass dem eigenen Sportbedürfnis damit aktuell nicht mehr nachgegangen werden kann, ist eine einschneidende Folge."


Corona-Krise

Wir bleiben zuhause

28. März 2020 von Martin Ölscher
Heute ist einer dieser Tage, an dem wir normalerweise zahlreich auf dem Was­ser wären: strahlend blauer Himmel, Sonnenschein, milde Früh­lings­tem­pe­ra­tu­ren und nur ein ganz leichter Wind. Bestes Paddelwetter!

Da aber unser Vereinsgelände wegen der Landesverordnung zur Ein­dämm­ung der Infektionen mit dem Corona-Virus geschlossen ist, müssen unsere Boote in ihren Lagern liegen bleiben.

Lasst uns das beste aus diesem schönen Wochenende machen und bleibt gesund!


Corona-Krise

Kanusport als individuelle Sportausübung

26. März 2020 von Martin Ölscher
Wir stehen kurz vor den langen Wochenenden, die zu normalen Zeiten ger­ne für Touren genutzt werden. Die individuelle Sportausübung ist - Stand heute - unter Einhaltung der Anforderungen der erlassenen Kontaktsperre weiter erlaubt, so lange dazu keine Sportstätte betreten werden muss. Für die meisten von uns ist es nicht möglich, da das Boot auf dem ge­schlos­se­nen Vereinsgelände gelagert ist.

Auch wer ein Boot zuhause gelagert hat und so allein oder mit dem Per­so­nen­kreis, der nach dem Kontaktverbot erlaubt ist, auf das Wasser gehen könnte, muss einiges beachten.

Die Landesverordnung mit den Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Infektionen untersagt Reisen in das Gebiet des Landes Schleswig-Holstein zu touristischen oder Freizeitzwecken. Da wird es auch mit einem Tagesausflug an ein nicht in Wohnortnähe gelegenes Gewässer eng.

Die Bootshäuser und Steganlagen der Kanuvereine und Sportboothäfen mit deren Slip- und Steganlagen sind als Sportanlagen geschlossen. Bis auf Wei­te­res darf diese Infrastruktur nicht genutzt werden. Die Schwimm­steg­an­lage der Stadt Itzehoe an der Stör im Hafen Itzehoe wird als öffentliche Sport­stät­te angesehen und es wird vorerst kein Termin für den Aufbau zu Sai­son­be­ginn geplant. Die Sperrung lässt sich einfacher umsetzen, wenn die Anlage im Winterlager liegen bleibt. Mit ähnlichen Entscheidungen oder Sperrungen öffentlicher Anlagen muss gerechnet werden. Der Sport­boot­ha­fen Bei­den­fleth ist für Gäste gesperrt. Der Segelverein Wilster hat seine Sportboothäfen und Liegestellen - dazu gehört Kasenort und der Schlengel am "Langen Rack" - geschlossen.

All diese Einrichtungen stehen als Ein-/Ausstiegs- oder Raststellen nicht zur Verfügung.

Allen Übernachtungsmöglichkeiten ist die Beherbergung von Gästen zu tou­ris­ti­schen Zwecken untersagt. Danach dürfen auch Kanustationen derzeit keine Gäste aufnehmen.

Wer Touren im Rahmen der individuellen Sportausübung plant, muss sich mit den Einschränkungen und verbliebenen Möglichkeiten aus­ei­nan­der­set­zen. Man wird viele Informationen derzeit gar nicht finden und muss damit rechnen, vor Ort vor Problemen zu stehen.

In Hamburg und in Niedersachsen gelten ebenfalls Verordnungen, nach der alle Sportstätten geschlossen werden mussten.

Ein Appell, der so oder in abgewandelter Form immer wieder an uns alle gerichtet wird, lautet:

"Corona ist sehr ansteckend und kann sich schnell ausbreiten. Um sich und andere nicht zu infizieren, ist es jetzt wichtig, zuhause zu bleiben und den persönlichen Kontakt zu meiden, wo immer dies möglich ist."

Man darf sich gerne in diesem Sinne vernünftig verhalten, ohne dass erst Verbote einen dazu zwingen.


Corona-Krise

Vereinsprogramm in Zeiten der Corona-Krise

25. März 2020 von Martin Ölscher
Unser Vereinsgelände ist nach einer Verordnung des Landes Schleswig-Hol­stein geschlossen und darf bis auf Weiteres nicht mehr betreten werden. Man darf auch nicht mehr sein Boot aus dem Bootslager holen, um einzeln auf das Wasser zu gehen oder etwas zu reparieren. Nichts geht mehr auf unserem Vereinsgelände.

So etwas haben wir alle bisher noch nicht erlebt. "Social Distancing" ist das Gebot der Stunde. Abstand halten und alle nicht notwendigen So­zial­kon­tak­te vermeiden. Gemeinsam Sport treiben ist leider ein ver­meid­ba­rer So­zial­kon­takt.

Das Robert Koch Institut verweist bei der Frage, wie lange eine Ansteckung über auf Oberflächen haftende Viren möglich ist, auf das Bundesinstitut für Riskikobwertung (BfR). Das geht davon aus, dass nach starker Kon­ta­mi­na­tion das Corona-Virus bis zu 3 Stunden als Aerosol, bis zu 4 Stunden auf Kupferoberflächen, bis zu 24 Stunden auf Karton und bis zu 2-3 Tagen auf Edelstahl und Plastik infektiös bleiben kann.

Auch jüngere, gesunde Menschen können schwer am Corona-Virus er­kran­ken.

Auch wenn Sportler/innen auf unserem Vereinsgelände sich bemühen wür­den, nicht zusammenzutreffen oder sorgfältig den geforderten Abstand zu­ein­an­der zu halten, ist eine Infektion zum Beispiel über Türklinken an den Toren zum Vereinsgelände oder Vorhängeschlössern an den Bootslagern möglich. Das gilt es im Interesse aller zu vermeiden. Lasst uns das mit An­stand und dem Verständnis für den Zweck der uns auferlegten Ein­schrän­kun­gen tun.

Auch in Zeiten der Kontaktsperre darf individuell weiter Sport getrieben werden, solange die Laufschuhe zuhause geschnürt, ein Fahrrad oder anderes Sportgerät aus der Garage geholt werden. Sportstätten sind als vermeidbare Kontaktpunkte aber aus dem Spiel.

Wir alle hoffen, die Maßnahmen führen zu einer gebremsten Zunahme an Corona-Infektionen. Leider kann heute noch niemand abschätzen, wie lange wir mit Einschränkungen leben müssen.

Damit, dass wir wie geplant in den Osterferien nach Norwegen fahren könn­ten, rechneten wir schon seit einiger Zeit nicht mehr. Viele Fahrten wie die Aller-Hochwasser-Rallye, Werraland-Rallye und der Wesermarathon wurden abgesagt. Gestern folgte die Absage für das XXL Paddelfestival in Mark­klee­berg. Unsere Seniorengruppe hat auch schon viele der geplanten Termine abgesagt.

Wir müssen abwarten. Bitte schaut regelmäßig auf unser Programm. Unsere eigenen Termine wie den Arbeitsdienst, das Anpaddeln, das Ju­gend­wo­chen­en­de lassen wir erst einmal stehen und müssen diese gegebenfalls auch absagen. Das kann kurzfristig geschehen.

Die Schwimmsteganlage sieht die Stadt als öffentliche Sportstätte, die nach der Verordnung derzeit ebenfalls gesperrt werden müsste. Am einfachsten geht das, wenn sie nicht Mitte April auf das Wasser gesetzt wird und an Land liegen bleibt. Das Einsetzen planen wir erst, wenn Sportanlagen wieder ge­öffnet werden dürfen.

Kurz nach dem Tag, ab dem wir wieder auf unserem Vereinsgelände zu­sam­men­kom­men dürfen, feiern wir mit einem Vereinsfest den ver­spä­te­ten Start in eine vielleicht nur noch kurze Saison. Aus der werden wir das Beste ma­chen!

Bis dahin haltet durch und bleibt gesund.


Corona-Krise

Schließung des Vereinsgeländes

20. März 2020 / zuletzt aktualisiert 24. März 2020 von Martin Ölscher
Am 17.März 2020 hat das Land Schleswig-Holstein eine weitere Verordnung SARS-CoV-2-Bekämpfungsverordnung zur Eindämmung der Infektionen mit dem Corona-Virus erlassen und mit einer Ersatzverkündung am 23. März 2020 aktualisiert. Nach § 4 Absatz (2) Buchstabe f) sind "öffentliche und private Sportanlagen (drinnen und draußen)" zu schließen.

Das Vereinsgelände mit dem Bootshaus und den Bootslagerschuppen ist ab sofort geschlossen und darf bis zum Widerruf nicht mehr betreten werden. Ausgenommen sind Kontrollbesuche durch Vorstandsmitglieder.

Wir sagten bereits alle offiziellen Programmpunkte unseres Vereins bis auf Weiteres ab, Zusammenkünfte im Bootshaus finden nicht mehr statt. Gemäß § 1 und § 2 der o.g. Verordnung können in Schleswig-Holstein auch keine Wochenendtouren mit Übernachtung mehr stattfinden und wir dürfen derzeit auf unserem Gelände als Kanustation keine Gäste aufnehmen.

Bisher waren wir der Ansicht, die individuelle Sportausübung mit privaten Kajaks von unserem Bootshaus aus ist - wie Joggen und Fahrradfahren - noch unbedenklich und baten unsere Mitglieder, wenn möglich das Bootshaus nicht zu betreten. Dies entsprach einer Empfehlung des Deutschen Kanu-Verbandes e.V. vom 13. März 2020: "Training sollte ausschließlich im Freien in kleinen Gruppen unter Verzicht auf Körperkontakt erfolgen."

Angesichts der weiteren Verschärfung der Maßnahmen durch die o.g. Verordnung, baten wir den Deutschen Kanu-Verband e.V. um eine erneute Einschätzung zur individuellen Sportausübung und bekamen die Antwort:

"Den Vorgaben und Erlässen der zuständigen Landesregierungen und deren Behörden ist absolut Folge zu leisten. Wenn diese Allgemeinverfügungen der Landesregierung auch für Bootshäuser gelten – und dies tun sie aus unserer Erfahrung (siehe Hamburg), dann dürfen diese auch nicht mehr für Freizeitaktivitäten und/oder den Sport- und Trainingsbetrieb genutzt werden.

Auch das Arbeiten an Booten in diesen Hallen und das Abholen von Booten ist nicht erlaubt. Dies würde auch beinhalten, dass auch das Sporttreiben Einzelner so nicht mehr möglich ist."


Der Deutsche Kanu-Verband e.V. hat seine Empfehlungen in diesem Punkt angepasst.

Auch der Landessportverband Schleswig-Holstein e.V. beantwortet in seinen FAQ rund um das Thema Corona die Frage, ob das Verbot des Sportbetriebs auch für Einzeltrainings oder kleine Trainingsgruppen gilt:

"Nach der Ersatzverkündung/Landesverordnung über Maßnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus vom 17.03.2020 der Landesregierung Schleswig-Holstein ist jeglicher Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen (drinnen und draußen), Schwimm- und Spaßbäder, Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungen zu schließen.

Hiernach wird nicht differenziert zwischen Mannschafts-, Gruppen- oder Einzeltraining. Ziel der angeordneten Maßnahmen ist es, jegliche unnötigen Sozialkontakte zu vermeiden, um eine schnelle Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Dies gilt auch für die mit dem Besuch einer Sportanlage verbundene An- und Abreise und mögliche Kontakte in Umkleideräumen. Nach hiesiger Ansicht lässt der Erlass keine differenzierende Auslegung zu. Die Sportvereine sollten der gesellschaftlichen Verantwortung gerecht werden und die Anordnungen der Behörden konsequent umsetzen."

Und die Landesregierung Schleswig-Holstein erläutert auf ihrer Internetseite "FAQ - Häufig gestellte Fragen" in der Rubrik Sport, was die Verordnung für die Nutzung von Sportanlagen für einzelne Sportler/innen bedeutet:

"Gemäß § 4 Abs. 2 Ziffer e der Landesverordnung über Maßnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 in Schleswig-Holstein vom 17. März 2020 ist der Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen (drinnen und draußen), Schwimm- und Spaßbäder, Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungen zum 18.03.2020 zu schließen. Diese Verordnung gilt aktuell bis zum 18.04.2020.

Damit dürfen auch einzelne Sportler die Sportanlagen in diesem Zeitraum nicht mehr nutzen."

Auch das Info-Team Corona in der Staatskanzlei des Landes Schleswig-Holstein beantwortete am 24. März unsere Anfrage, ob es bezüglich der geltenden Verordnung eine Ausnahme für die individuelle Sportausübung geben könne, dass "mit dieser Regelung leider grundsätzlich auch die einzelne Nutzung der Sportanlagen untersagt" sei und begründet das mit dem Infektionsschutz:

"Allerdings könnte bei Nutzung der gleichen Sportstätte durch unterschiedliche Personen eine Ansteckungsgefahr nicht ausgeschlossen werden. Wie lange die Corona-Viren auf welchen Materialien überleben, ist derzeit nicht zuverlässig bekannt. Daher steht der vorsorgliche Schutz aller Bürgerinnen und Bürger im Mittelpunkt der o.g. Verordnung, um eine Ansteckungsgefahr möglichst zu minimieren."

Das Robert Koch Institut verweist bei der Frage, wie lange eine Ansteckung über auf Oberflächen haftende Viren möglich ist, auf das Bundesinstitut für Riskikobwertung (BfR):

"Die Stabilität von Coronaviren in der Umwelt hängt von vielen Faktoren wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Beschaffenheit der Oberfläche sowie vom speziellen Virusstamm und der Virusmenge ab. Im Allgemeinen sind humane Coronaviren nicht besonders stabil auf trockenen Oberflächen. In der Regel erfolgt die Inaktivierung in getrocknetem Zustand innerhalb von Stunden bis einigen Tagen. Für das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 zeigen erste Laboruntersuchungen laut einem Preprint-Artikel (eine Veröffentlichung, die noch nicht durch ein in der Wissenschaft übliches Peer-Review-Verfahren geprüft wurde), dass es nach starker Kontamination bis zu 3 Stunden als Aerosol, bis zu 4 Stunden auf Kupferoberflächen, bis zu 24 Stunden auf Karton und bis zu 2-3 Tagen auf Edelstahl und Plastik infektiös bleiben kann."

Auch wenn Sportler/innen auf unserem Vereinsgelände sich bemühen würden, nicht zusammenzutreffen oder sorgfältig den geforderten Abstand zueinander zu halten, ist eine Infektion zum Beispiel über Türklinken an den Toren zum Vereinsgelände oder Vorhängeschlössern an den Bootslagern möglich. Das gilt es im Interesse aller zu vermeiden.

DKV-Präsident Thomas Konieztko verdeutlichte am 20. März 2020 in seinem Offenen Brief an Deutschlands Kanuten den Ernst der Lage und wie in der Krise Prioritäten gesetzt werden sollten:

"Wir haben schmerzhaft erkennen müssen, dass in der momentanen Situation Sport nicht das Wichtigste ist, und wir sollten akzeptieren, dass manche Einschränkungen nötig sind und von uns mitgetragen werden müssen.

Hunderttausende Arbeiter/innen und Angestellte drohen ihren Job zu verlieren, Firmen kämpfen um ihre Existenz und Menschen, die wir gut kennen, die unsere Verwandten und Freunde sind, kämpfen vielleicht in den nächsten Tagen und Wochen um ihr Leben.

Dies alles sollten wir berücksichtigen, wenn wir darüber diskutieren, wie wir in den nächsten Tagen und Wochen im Sport weitermachen wollen ..."

Die Anordnungen sind verbindliche Maßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz. Wir müssen die gefassten Verordnungen erfüllen und auch unsere Sportanlage ohne Wenn und Aber schließen.


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